{"id":174,"date":"2014-03-24T14:42:02","date_gmt":"2014-03-24T13:42:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=174"},"modified":"2018-04-05T13:28:10","modified_gmt":"2018-04-05T11:28:10","slug":"besserwissen-ja-bitte-fangen-wir-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2014\/besserwissen-ja-bitte-fangen-wir-an\/","title":{"rendered":"Besserwissen. Ja bitte, fangen wir an!"},"content":{"rendered":"<p>Wie ist es um das kulturelle Ged\u00e4chtnis \u00d6sterreichs und der Universit\u00e4t Wien, einem der \u201eOrte der Wissensproduktion\u201c der Gesellschaft bez\u00fcglich NS-Vergangenheit, Opfermythos und Mitt\u00e4ter*innenschaft, bestellt? Es sind immer noch ein verzerrtes Selbstbild, ein Leugnen der Mitschuld und Mitt\u00e4ter*innenschaft und bis heute NS-Kontinuit\u00e4ten &#8211; ein Postnazismus erkennbar.<\/p>\n<p>Der Begriff des Kulturellen Ged\u00e4chtnisses nach dem Soziologen Halbwachs und den Wissenschaftler*innen Aleida und Jan Assmann ist ein Sammelbegriff. Die Grundlage f\u00fcr Handlungen einer Gesellschaft setzt sich aus \u201egenerations\u00fcbergreifendem Wissen\u201c zusammen und bewahrt den Wissensvorrat einer Gruppe auf, woraus sich ihr Selbstbild zusammensetzt. Erwerb und \u00dcberlieferungen dienen u.a. der Identit\u00e4tsstiftung.<br \/>\nKulturelle Objektivierung, sprich, kulturelle Artefakte, stabilisieren das Kulturelle Ged\u00e4chtnis (vgl.: Assmann 1988; 15 ff.).<\/p>\n<p>Jene \u201ekollektive\u201c, z.B. nationale Vergangenheit wird in der Gegenwart je nach Gebrauchswert pr\u00e4sent, die Vergangenheit wird also selektiv, dem gegenw\u00e4rtigen Bezugsrahmen und aktuellen gesellschaftlichen Situationen gem\u00e4\u00df genutzt.<\/p>\n<p>Dieser kulturelle Wissens- und Symbolvorrat wird folglich nach Wertperspektive und Relevanzgef\u00e4lle strukturiert, je nachdem, was die Selbstbildkonstruktion ben\u00f6tigt. Nach Halbwachs ist das Ged\u00e4chtnis des Individuums gepr\u00e4gt \u00fcber soziale Vermittlung und Gruppenzugeh\u00f6rigkeit (vgl.: ebd.: 15 ff.).<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich und der Opfermythos<\/h3>\n<p>Die Moskauer Erkl\u00e4rung vom 30. Oktober 1943 lieferte wohl den Grundstein zur Einf\u00fchrung einer Opfer- statt T\u00e4ter*innenr-Selbstidentifikation \u00d6sterreichs nach Ende des 2. Weltkrieges. In ihr hei\u00dft es von GB, U.S.A. und SU unter anderem:<\/p>\n<blockquote><p>The governments of the United Kingdom, the Soviet Union and the United States of America are agreed that Austria, the first free country to fall a victim to Hitlerite aggression, shall be liberated from German domination.<br \/>\n[\u2026] (Moskauer Erkl\u00e4rung)<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese und andere Feststellungen der Moskauer Erkl\u00e4rung st\u00fctzen zu gro\u00dfen Teilen den Opfermythos \u00d6sterreichs[1]. Die Selbstverortung als Opfer wurde instrumentalisiert und genutzt (z.B. bei Verhandlungen<br \/>\nmit den Siegerm\u00e4chten) und hatte weitreichende Wirkung bez\u00fcglich Einsparungen bei f\u00e4lligen Entsch\u00e4digungszahlungen an Opfer \u00f6sterreichischer Rassenpolitik im nationalsozialistischen Staat (vgl.: Blimlinger 2006: 137ff.).<\/p>\n<p>In der Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung der provisorischen Regierung vom 27.04.1945 hei\u00dft es u.a., der Anschluss sei durch \u201emilit\u00e4rische Bedrohung von au\u00dfen [\u2026] und dem Terror einer nazifaschistischen Minderheit [\u2026] dem macht- und willenlos gemachten Volk \u00d6sterreichs\u201c gegen den eigenen Willen aufgezwungen worden (zit. nach: www.Shoa.de).<\/p>\n<p>Die Selbstverortung weist einige Ged\u00e4chtnisl\u00fccken auf. Von einer nazistischen Minderheit kann in Anbetracht weit verbreiteter und etablierter antisemitischer, faschistoider und rassistischer Weltanschauungen in \u00d6sterreich bereits vor 1938 nicht die Rede sein. Auch die Uni Wien kann auf eine lange Liste rassistischer und antisemitischer Mitarbeiter*innen und Aktionen vor dem Bestehen des \u201eDritten Reichs\u201c zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<h3>NS-Kontinuit\u00e4ten &#8211; die Uni Wien w\u00e4hrend und nach der NS-Diktatur<\/h3>\n<p>Die NS-Ideologie traf also auch in der Universit\u00e4t keineswegs auf unber\u00fchrten Boden, wie es die provisorische Regierung der 2. Republik gern attestiert gehabt h\u00e4tte. Schon vor 1933 gab es faschistoide Strukturen und Gruppierungen, die den Anschluss an das \u201eDeutsche Reich\u201c mit einer Feierlichkeit vor dem Siegfriedskopf und gemeinschaftlichem Beschmieren und Besch\u00e4digen der B\u00fcsten vermeintlich j\u00fcdischer Wissenschaftler begr\u00fc\u00dften.<\/p>\n<p>Der Siegfrieskopf ist ein Denkmal, welches 1923 von antidemokratischen und antisemitischen Studenten den Helden des 1. Weltkriegs errichtet wurde. Er steht heute noch, nach langem Zerren endlich mit Hinweis, nicht mehr in der Universit\u00e4tsaula, aber dennoch im Arkadenhof.<\/p>\n<p>J\u00fcdische Wissenschaftler*innen hatten bereits seit den 1920er Jahren wenige Chancen auf Karriere an der Uni Wien. Gro\u00dffl\u00e4chige ideologische \u201eUmorientierung\u201c vieler Wissenschaftler*innen der Uni Wien, mussten mit dem Anschluss nicht forciert werden (vgl.: Rupnow 2010: 79ff.).<\/p>\n<p>Fritz Knoll, bereits im Jahr 1933 an die Uni Wien berufen und dem NSDAP Lehrerbund beigetreten, Vorstand des \u201eDeutschen Clubs\u201c, einem deutschnationalen Akademiker Forum, wurde 1938 von den Nazis in das Rektoratsamt gehoben.<br \/>\nUnter seiner F\u00fchrung waren schon bis zum 23. April 1938 252 Mitarbeiter*innen aus der Uni Wien \u201eentfernt\u201c (vgl.: Standard 2013).<\/p>\n<p>Viktor Christian, w\u00e4hrend des Krieges Dekan der Geisteswissenschaften, Zeitlang Mitglied in der schlagenden Burschenschaft \u201eTeutonia\u201c, illegales Mitglied der NSDAP und des SS-Ahnenerbes (vgl. : Leitner : 1ff), wurde 1950 mit Hilfe von Kollegen in den Ruhestand entlassen, aufgrund der Ber\u00fccksichtigung seiner \u201eMenschlichkeit\u201c w\u00e4hrend seiner Amtszeit. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist dies u.a. auf sein Beharren auf seine Opfer- und Besch\u00fctzerrolle.<\/p>\n<p>Auch Kurt Schubert, freundschaftlich verbundener Sch\u00fcler seines F\u00f6rderers Christians, setzte sich f\u00fcr ihn mit einem Schreiben an den Bundesminister f\u00fcr Unterricht ein. Er deklarierte z.B. Christian Raub j\u00fcdischer Privatbibliotheken und deren Einverleibung in die Institutsbibliothek als \u201eRettung vor Zerst\u00f6rung und Aufbewahrung\u201c und behauptete, Christian, welcher gern auch Skelettuntersuchung und Exhumierung j\u00fcdischer Leichen auf dem W\u00e4hringer Friedhof in Auftrag gab, h\u00e4tte die Leichensch\u00e4ndung auf dem j\u00fcdischen Mattersburger Friedhof vereitelt. Hintergrund Christians Wirken war es, aufgrund der bev\u00f6lkerungspolitschen Relevanz antisemitische, rassistisch grundierte \u201eJudenforschung\u201c zu betreiben (vgl.: Rupnow 2010: 79ff.). Bemerkenswert ist, dass Schubert, der \u00fcbrigens auch die Katalogiesierung der geraubten Bibliotheken vornahm, ab 1966 als ordentlicher Professor am Institut f\u00fcr Judaistik unterrichtete und es geschafft hat, als ein Widerstandsk\u00e4mpfer gegen den Nationalsozialismus geehrt zu werden. Ihm kam eine wichtige Rolle als Sprecher und Erz\u00e4hler in der Nachkriegszeit zu. Auf der Universit\u00e4tshomepage der Judaistik steht geschrieben: \u201eIn Wien gab es dank Kurt Schubert erste Anf\u00e4nge der Judaistik ab 1945, ein Ordinariat und Institut ab 1966\u201c weiterf\u00fchrender Link zu Schubert f\u00fchrt zu seinem Nachruf, in dem ihm seiner ehrenhaften Verdienste erinnert wird (univie.ac.at: Judaistik).<\/p>\n<h3>Nobelpreistr\u00e4ger mit Vergangenheit<\/h3>\n<p>Die Uni Wien huldigt u.a. Konrad Lorenz. Er war flei\u00dfiger Mitarbeiter des rassenpolitischen Amts der NSDAP , meinte, \u201eMinderwertige m\u00fcss[t]en ausgemerzt werden\u201c und war eigener Aussage nach \u201e[\u2026]nat\u00fcrlich immer Nationalsozialist\u201c (zit. nach ORF). Auf sein rassistisches Gedankengut und seine Funktion im \u201eDritten Reich\u201c wird in dem Infotext der Uni Wien nicht explizit verwiesen, ein aufgef\u00fchrter Link zur \u201eDiskussion \u00fcber seine Involvierung in den Nationalsozialismus\u201c (Univie.ac.at: Nobelpreistr\u00e4ger) f\u00fchrt ins Nichts bzw. ist \u201enot found\u201c.<br \/>\nDas Institut f\u00fcr vergleichende Verhaltensforschung der veterin\u00e4rmedizinischen Universit\u00e4t Wien tr\u00e4gt au\u00dferdem den Namen dieses Nazis (vgl.: vetmeduni.ac.at).<\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Theaterwissenschaften befindet sich bis heute in der Hofburg, in der es nach der Gr\u00fcndung 1943 neben acht weiteren Institutsneugr\u00fcndungen, unter den NSDAP Mitgliedern Heinz Kindermann und Margret Dietrich, von Reichsstatthalter Baldur von Schirach R\u00e4umlichkeiten zur Verf\u00fcgung gestellt bekam. Kindermann konnte seine Universit\u00e4tskarriere ab 1954 als Lehrkraft und bis 1966 als Institutsleiter weiterf\u00fchren. Von 1966 bis bis 1983 leitete dann Dietrich das Institut (vgl.: Thewi 2009: 10).<\/p>\n<p>Was bedeutet es also f\u00fcr die kollektive Identit\u00e4t und das Selbstbild, wenn das kollektive Ged\u00e4chtnis in einem Mitt\u00e4ter*innenland auf Opferrolle, Aufarbeitungsabneigung und Mut zur L\u00fccke basiert? In Anbetracht der Geschichtsverkehrung und -vergessenheit kann nicht von einem Bruch mit dem Faschismus die Rede sein, er hat sich vielmehr in \u201edemokratische\u201c Strukturen eingegliedert.<\/p>\n<p>Bis in die 1980er Jahre hinein prangte an der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur ein Zitat aus \u201eMein Kampf\u201c, die Adresse des Hauptgeb\u00e4udes der Uni Wien war bis 2012 der Dr.-Karl-Lueger-Ring, benannt nach Wiens B\u00fcrgermeister bis 1910, einem, von Hitler hoch geehrten Antisemiten und Hetzredner. Allj\u00e4hrlich zum 8. Mai trauern neonazistische Burschenschaften zusammen mit der FP\u00d6 und anderen Rechtsextremen um die Gefallenen, die \u201eHelden\u201c des 2. Weltkriegs oder veranstalten Europas gr\u00f6\u00dftes Vernetzungstreffen der Rechten, den \u201eAkademikerball\u201c, in der Hofburg, einem repr\u00e4sentativen Geb\u00e4ude des Landes.<\/p>\n<h3>Das Weglassen der Vergangenheit<\/h3>\n<p>Auch an der Universit\u00e4t Wien hat keine Entnazifizierung stattgefunden, bis heute besteht wenig Interesse daran, auf NS-Kontinuit\u00e4ten in angemessener Weise<br \/>\nhinzuweisen. Dar\u00fcber hinaus haben Nazis noch immer einen festen Platz im universit\u00e4ren Ged\u00e4chtnis: in den offziellen Ehrungen und dazugeh\u00f6rigen Ausstellungen, in Bildern, Namensgebungen von Instituten, Darstellungen in Form von B\u00fcsten etc. In einigen F\u00e4llen wird nicht einmal versucht etwas an den Fakten zu besch\u00f6nigen, sie werden einfach verdreht und es wird sehr oft nicht erw\u00e4hnt, dass es Kontroversen oder Hinweise auf eine Nazivergangenheit einiger Personen gibt.<\/p>\n<p>Nicht Benennen, Weglassen und Umschreiben bedeutet Verbreiten von Unwahrheiten.<\/p>\n<p>Was bewirkt dieser Umgang mit der eigenen NS-Vergangenheit bez\u00fcglich der Funktionen des kulturellen Ged\u00e4chtnisses, mit welchem sich die Identit\u00e4t einer Gruppe konstituiert und welches das Handeln und Erleben einer Gesellschaft steuert? Was kommuniziert die Universit\u00e4t Wien also mit diesem Unwillen zur Aufarbeitung nach Au\u00dfen? Auf welche gesellschaftlichen Kontexte und Situationen wird hier hin-selektiert? Welcher Art ist ihr Selbstbild demnach und was verursacht dies bei Adressat*innen zB. bez\u00fcglich der Zugeh\u00f6rigkeit zur \u201eGruppe der Studierenden\u201c? Was wird \u201esozial vermittelt\u201c? Welcher Umgang ist mit rechtsextremer Studentenverbindungen zu erwarten? Welche Gesinnungsanh\u00e4nger*innen unterrichten an der Uni Wien heute?<\/p>\n<p>\u201eBesserwissen\u201c bez\u00fcglich der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit an der Universit\u00e4t Wien basiert auf besser &#8211; und scheinbar selbst &#8211; informieren und das sollte doch an einer wissenschaftlichen Einrichtung schon l\u00e4ngst und sp\u00e4testens ab jetzt aus sich selbst heraus in einem umfangreichen Rahmen passieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Julia G.<\/p>\n<p>1:\u2003vgl.: www.Shoa.de [Zugriff 12.03.2014]<\/p>\n<h3>Literatur:<\/h3>\n<ul>\n<li>Assmann, Jan (1988): Kollektives Ged\u00e4chtnis und kulturelle Identit\u00e4t. In: Assmann, Jan; H\u00f6lscher, Tonio (Hg.): Kultur und Ged\u00e4chtnis. Frankfurt: Suhrkamp. S. 9-19<\/li>\n<li>Blimlinger, Eva (2006): Die Republik \u00d6sterreich. Keine T\u00e4ter nur Opfer. In: Kramer, Helmut, Karin Lienhart Karin; Stadler Fritz:\u00d6sterreichische Nation\u2010Kultur-Exil und Widerstand. Berlin, Wien: Lit Verlag. S. 137-147.<\/li>\n<li>Judaistik Uni Wien: http:\/\/www.univie.ac.at\/Judaistik\/<\/li>\n<li>Leitner, Irene Maria (k.A.): Bis an die Grenzen des M\u00f6glichen: Der Dekan Wiktor Christian und seine Handlungsspielr\u00e4ume an der Philosophischen Fakult\u00e4t 1938-1943. http:\/\/www.univie.ac.at\/igl.geschichte\/ash\/Texte_fuer_Lehrveranstaltungen\/Leitner_ViktorChristian.pdf [Zugriff: 11-03.2014]<\/li>\n<li>Moskauer Erkl\u00e4rung: Bundeskanzleramt. Dokument: http:\/\/www.ris.bka.gv.at\/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR11000205<\/li>\n<li>Nobelpreistr\u00e4ger Uni Wien: http:\/\/www.univie.ac.at\/universitaet\/forum-zeitgeschichte\/gedenkkultur\/nobelpreistraeger\/#c1539)<\/li>\n<li>ORF: http:\/\/sciencev1.orf.at\/science\/news\/27585 [Zugriff 02.03.2014]<\/li>\n<li>Rupnow, Dirk (2010): Br\u00fcche und Kontinuit\u00e4ten \u2013 von der NS-Judenforschung zur Nachkriegsjudaistik. In: Ash, Mitchel G.; Nie\u00df, Wolfram, Pils Ramon (Hg.): Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universit\u00e4t Wien. Ver\u00f6ffentlicht in Vienna University Press. G\u00f6ttingen: V&amp;R unipress. S. 79-110<\/li>\n<li>Shoa.de: http:\/\/www.zukunft-braucht-erinnerung.de\/nachkriegsdeutschland\/schulddebatte\/2611-oesterreich-die-moskauer-erklaerung-und-der-opfermythos-.html?q=%C3%B6sterreich [Zugriff 02.03.2014]<\/li>\n<li>Standard 01.03.2013: http:\/\/derstandard.at\/1362107200728\/Die-zwei-Karrieren-des-Fritz-Knoll [Zugriff 02.03.2014]<\/li>\n<li>Thewi Reader (2009): http:\/\/thewi.at\/sites\/default\/files\/readerpostnazismus.pdf<\/li>\n<li>Veterin\u00e4rmedizinische Universit\u00e4t. Institut f\u00fcr vergleichende Verhaltensforschung: http:\/\/www.vetmeduni.ac.at\/de\/klivv\/ [Zugriff: 04.03.2014]<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ist es um das kulturelle Ged\u00e4chtnis \u00d6sterreichs und der Universit\u00e4t Wien, einem der \u201eOrte der Wissensproduktion\u201c der Gesellschaft bez\u00fcglich NS-Vergangenheit, Opfermythos und Mitt\u00e4ter*innenschaft, bestellt? 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