{"id":198,"date":"2015-05-26T16:07:03","date_gmt":"2015-05-26T14:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=198"},"modified":"2018-04-05T13:28:32","modified_gmt":"2018-04-05T11:28:32","slug":"love-parties-hate-sexism","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2015\/love-parties-hate-sexism\/","title":{"rendered":"Love parties &#8211; hate sexism!"},"content":{"rendered":"<section id=\"body\">\n<div class=\"inner\">\n<h2>Feiern ohne \u00dcbergriffe<\/h2>\n<p>Alle Menschen sollen voll am \u00f6ffentlichen Leben Teil nehmen, ohne Angst vor Gewalt oder \u00dcbergriffen haben zu m\u00fcssen. Tats\u00e4chlich aber leben wir in einer Gesellschaft, welche durchzogen ist von Sexismen, Rassismen, Homophobie, Transphobie und anderen Diskriminierungsverh\u00e4ltnissen, was dazu f\u00fchrt, dass nicht alle Menschen gleich (sicher) den \u00f6ffentlichen Raum nutzen k\u00f6nnen. In diesem Artikel schreibe ich von Parties, vor allem \u00fcber Campus-Parties, beziehungsweise linke\/queer-feminstische Parties, in welchen sich gesamtgesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse fortsetzen 1 . Ich m\u00f6chte aber auch \u00fcber Strategien und Handlungsoptionen schreiben, die dazu f\u00fchren k\u00f6nnen\/sollen, Parties f\u00fcr Frauen* \u2013 und letztlich f\u00fcr alle Menschen \u2013 zu einem sicheren\/sichereren Ort zu machen.<\/p>\n<h3>ZUR RELEVANZ EINER AUSEINANDERSETZUNG MIT SPRACHE UND BEGRIFFEN<\/h3>\n<p>Vorab m\u00f6chte ich erkl\u00e4ren, mit welchen Begriffen ich arbeiten werde und warum.<br \/>\nObwohl Gewalt von allen Menschen ausgehen kann, ist die Mehrzahl der Gewalt aus\u00fcbenden Menschen m\u00e4nnlich \u2013 deswegen werde ich auch im Folgenden von \u201eT\u00e4tern\u201c sprechen. Die Anf\u00fchrungszeichen verwende ich um darauf hinzuweisen, dass dieser Begriff f\u00fcr mich nur einen \u201eHilfsbegriff\u201c darstellt, aus Ermangelung von, in meinen Augen, geeigneteren Begriffen. Das Sternchen steht f\u00fcr ein Bewusstsein um Konstruktion und Diskurse um den Begriff des \u201eT\u00e4ters\u201c. Wenn ich von gewaltbetroffenen Personen schreibe, schreibe ich von \u201eBetroffenen\u201c, da f\u00fcr mich sowohl die Begriffe \u201eOpfer\u201c, als auch \u201e\u00dcberlebende\u201c problematisch sind &#8211; damit schreibe ich aber Menschen nicht vor, wie sie sich selbst bezeichnen .<\/p>\n<p>Durch Sprache (und Diskurse um bestimmte Begriffe) wird Wirklichkeit geformt und reproduziert Wirklichkeit, weswegen gerade bei einem derart sensiblen Thema wie (sexueller) Gewalt eine bewusste Reflexion der im jeweiligen Kontext verwendeten Begrifflichkeiten unabdingbar ist. Dabei gibt es nicht eine \u201crichtige\u201d oder \u201cfalsche\u201d Verwendung bestimmter Bezeichnungen. Bei einer Auseinandersetzung mit (sexueller) Gewalt werden vielmehr unterschiedliche Begriffe verwendet, manchmal werden sogar Bezeichnungen eingef\u00fchrt, da vorhandene Begriffe bereits zu stark konnotiert sind. Oder aber oftmals nicht geeignet sind, Situationen gerecht zu werden, in denen eine eindeutige Einteilung in \u201cT\u00e4ter\u201d und \u201cOpfer\u201d nicht m\u00f6glich ist, da zum Beispiel beide involvierte Gewalt angewandt haben oder von Gewalt betroffen sind. F\u00fcr nicht eindeutige Situationen bietet die deutsche Sprache leider nur begrenzte M\u00f6glichkeiten, diesen gerecht zu werden und zu benennen.<\/p>\n<p>Unter sexistischen \u00dcbergriffen bzw. sexueller Gewalt verstehe ich jede unerw\u00fcnschte (sexuelle) Handlung, die ohne Konsens erfolgt und die dazu f\u00fchrt, dass die davon betroffene Person sich unwohl, \u00e4ngstlich oder bel\u00e4stigt f\u00fchlt, und verletzt ist. Ein Zitat aus einem Forschungsbericht des CASA House zeigt nicht nur (weitreichende) Folgen sexueller Gewalt auf, sondern auch deren Komplexit\u00e4t:<\/p>\n<p>\u201cSexual assault is both a consequence and a reinforcer of the power disparity existing between men and women. It is a violent act of power which in the main, is carried out by men against women and children. Sexual assault occurs along a continuum of violent behaviour which includes any sexual behaviour which makes the recipient feel uncomfortable, harassed or afraid. The impact of sexual assault on both the individual victim\/survivor and society is multifaceted and complex. It includes emotional, social, psychological, legal, health and political consequences. The impact of sexual assault can be compounded by factors relating to the stratification of society on the basis of socio-economic class, age, ethnicity and race.\u201d (s.Casa S. 3).<\/p>\n<p>Ich werde hier nicht ausf\u00fchrlich auf Gewaltdiskurse eingehen, nur soweit, um die Wichtigkeit klarer und reflektierter Termini herauszustreichen. In einem Text von CARA, weisen diese etwa auf die Problematik um Diskurse bestimmter Begrifflichkeiten hin &#8211; \u201e[s]urvivors are considered \u201edamaged\u201c, \u201epathologized beyond repair. Aggressors are perceived as \u201eanimals\u201c, unable to be redeemed or transformed\u201c (vgl. CARA.: 64). Es gilt also nicht nur eine Sprachpraxis zu entwickeln, welche nicht in hegemonialen Herrschaftsverh\u00e4ltnissen verortet ist, sondern vielmehr auch auf bestehende Diskurse einzugehen und ein Wissen, beziehungsweise Bewusstsein um diese zu haben.<\/p>\n<h3>KONSENS &#8211; ODER: NO MEANS NO AND YES MEANS YES<\/h3>\n<p>Was hei\u00dft Konsens und wie sieht Konsens aus? Konsens hei\u00dft, dass zwei (oder mehrere) Personen zu einer sexuellen Interaktion zustimmen. Zustimmung sollte am besten durch Nachfragen eingeholt werden. Zustimmung kann dabei nicht nur in einem sexuellen Kontext praktiziert\/eingeholt werden \u2013 auch in einer nicht direkt sexuellen Interaktion, wie etwa die Umarmung zur Begr\u00fc\u00dfung zwischen Freund_innen, Kuscheln und dergleichen, kann, eine konsensuale Praxis entwickelt werden. 2<\/p>\n<p>Allgemein gilt, dass \u201cNein\u201d auch \u201cNein\u201d bedeutet und nicht \u201cVielleicht\u201d, \u201cStreng dich mehr an\u201d, oder \u201cSp\u00e4ter\u201d. Konsens (affirmative consent) soll zu der spezifischen sexuellen Handlung verbal eingeholt werden und eine bewusste und freiwillige Zustimmung sein. Schweigen, kein Widerspruch oder kein Widerstand hei\u00dfen nicht, dass eine Person Konsens f\u00fcr die jeweilige Handlung gegeben hat.<\/p>\n<p>Wenn Konsens gegeben wurde, hei\u00dft das nicht, dass andere sexuelle Praxen f\u00fcr diese Person in Ordnung sind. Sie kann den gegeben Konsens wieder zur\u00fccknehmen und selbst wenn f\u00fcr eine sexuelle Praxis einmal Konsens gegeben wurde, hei\u00dft das nicht, dass das n\u00e4chste Mal f\u00fcr diese Handlung automatisch auch Konsens besteht. Sollte mensch mit einer Person in einer Beziehung sein oder gewesen sein, sollte nie davon ausgegangen werden, dass allein diese Tatsache Konsens ersetzt oder daf\u00fcr steht.<\/p>\n<p>Prinzipiell gilt, dass alle Menschen unterschiedliche Grenzen haben. Diese Grenzen sind nicht \u201cobjektiv\u201d von au\u00dfen wahrnehmbar oder erfassbar, dementsprechend ist es sinnlos nach immer g\u00fcltigen Definitionen oder Begrifflichkeiten zu suchen, um diese quasi f\u00fcr alle immer und unabh\u00e4ngig vom jeweiligen Kontext anzuwenden.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, dass die Definitionsmacht bei Betroffenen liegt. Dass sie benennen k\u00f6nnen, wo eigene Grenzen liegen und ob sie \u00fcberschritten wurden; und wann eine unerw\u00fcnschte Handlung eine unerw\u00fcnschte Handlung war.<\/p>\n<h3>BEDEUTUNG VON ALKOHOL UND GESCHLECHTSSPEZIFISCHEN STEREOTYPEN<\/h3>\n<p>Partys geh\u00f6ren f\u00fcr die meisten Studierenden zum Studium und sind genauso wie Alkohol ein normativer Bestandteil desselben. Alkohol ist in diesem Kontext relevant, da sexuelle \u00dcbergriffe und Alkoholkonsum oft in Zusammenhang stehen. Dazu gibt es zahlreiche Studien, die sich unter anderem mit Trinkmotivationen und deren Zusammenh\u00e4ngen mit sexuellen \u00dcbergriffen auseinandersetzen (vgl. Abbey, Novik et.al. 2011). Diese Studien weisen nach, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen* von \u00dcbergriffen betroffen sind, mit zunehmenden Alkoholkonsum oder dem Konsum anderer Drogen steigt. Es gibt zahlreiche Gr\u00fcnde, Alkohol zu konsumieren:<\/p>\n<p>\u201cMotivations ascribed to college drinking include the desire for power and assertion [&#8230;], a coping mechanism for emotional distress [&#8230;], or as a means of fitting in with others or easing social awkwardness [&#8230;]\u201d (Novik et. al 2011:2).<\/p>\n<p>An Alkohol sind geschlechtsspezifische Stereotype gebunden, welche nicht nur unterschiedliche Bilder von Frauen* und M\u00e4nnern* beinhalten, sondern in weiterer Konsequenz auch zu entsprechenden Umg\u00e4ngen mit tats\u00e4chlichen \u00dcbergriffen f\u00fchrt. W\u00e4hrend Alkoholkonsum von M\u00e4nnern* als m\u00e4nnlich gewertet wird, werden Frauen*, welche alkoholisiert sind als \u201cleicht zu haben\u201d bewertet. Kommt es zu einem \u00dcbergriff, dann wird die Handlung des \u201cT\u00e4ters\u201d oft heruntergespielt, entschuldigt und verharmlost, w\u00e4hrend der Betroffenen die Schuld f\u00fcr den \u00dcbergriff gegeben wird. Trinkt eine Frau* Alkohol oder wird als alkoholisiert wahrgenommen, erh\u00f6ht das wiederum die Wahrscheinlichkeit angemacht oder bel\u00e4stigt zu werden.<\/p>\n<p>Wenn M\u00e4nner* trinken und sich daneben benehmen, wird ihnen die Verantwortung f\u00fcr ihr Verhalten oft abgenommen &#8211; da sie alkoholisiert waren. Es hei\u00dft etwa, dass sie sonst \u201ceh nett sind\u201d, oder \u201cvoll coole Typen\u201d. Frauen* aber wird die Verantwortung f\u00fcr das Handeln anderer gegeben. Sie haben daf\u00fcr zu sorgen, dass nichts passiert und m\u00fcssen in Kontrolle bleiben. Derartige Logiken sind wiederum vor einem gesamtgesellschaften Hintergrund zu sehen, in welchem \u201cT\u00e4ter\u201d\/\u201dOpfer\u201d Umkehr allt\u00e4gliche Praxis ist, genauso wie Victim-Blaming und Verharmlosung von \u00dcbergriffen.<\/p>\n<h3>WELCHE STRATEGIEN\/M\u00d6GLICHKEITEN GIBT ES, PARTIES SICHERER ZU MACHEN?<\/h3>\n<p>Was hei\u00dft das jetzt und wie k\u00f6nnen konkrete Strategien und Strukturen aussehen, um Partys m\u00f6glichst sicher f\u00fcr Frauen* (bzw. alle) zu machen? Es gibt bereits zahlreiche (pro-)aktive Strategien und Vorschl\u00e4ge, die auch mitunter in Wien (in bestimmten politischen Kontexten) angewendet werden und wurden. Allgemein k\u00f6nnen Strategien auf mehreren Ebenen angewandt werden \u2013 prinzipiell gilt, dass ALLE daf\u00fcr verantwortlich sind, dass es allen gut geht.<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Party kann darauf geachtet werden, wie die Party beworben wird.<br \/>\nWelche Bilder werden verwendet und wie werden Frauen* und M\u00e4nner* darauf abgebildet? Welche Nachricht(en) wird (werden) mit dem Abgebildeten suggeriert? 3<\/p>\n<p>Auf der Party selbst gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten, einen sichereren Raum zu schaffen: die Organisation eines Awareness-Team, die zur Verf\u00fcgungstellung eines R\u00fcckzugsortes, die Bereitstellung von selbstorganisierten Frauen*nachttaxis. Auch k\u00f6nnen Poster oder Schilder aufgeh\u00e4ngt werden (z.B. zum Zustimmungskonzept 4 ), au\u00dferdem kann eine Einladungspolitik (oder eine \u201cHausordnung\u201d) formuliert werden und sichtbar angebracht werden, in welcher klar gemacht wird, dass auf dieser Party kein Platz f\u00fcr Sexismus, oder jegliche Form von Diskriminierung oder Gewalt ist.<\/p>\n<p>Die Organisation von Awareness Teams auf Partys ist eine gute Strategie, um vor Ort zu intervenieren, bzw. die Party zu \u201cbeobachten\u201d. Auf (links-) feministischen Partys geh\u00f6ren Awareness Teams bereits zum Standard, sollten aber auf allen gr\u00f6\u00dferen Partys selbstverst\u00e4ndlich sein. Das Awareness Team hat mehrere Funktionen bzw. Aufgaben. So sind sie Ansprechpersonen auf der Party, intervenieren, oder bieten Unterst\u00fctzung 5 . Ebenso k\u00f6nnen pr\u00e4ventive Strategien in der Kleingruppe erarbeitet werden &#8211; gerade wenn es um Alkoholkonsum geht. Gr\u00fcnde, warum aufeinander aufgepasst wird, sind verschieden. Wenn M\u00e4nner etwa wissen, dass sie bei Alkoholkonsum zu \u00fcbergriffigem oder aggressiven Verhalten neigen, k\u00f6nnen sie sich mit einer Freund*in absprechen, die n\u00fcchtern bleibt und aufpasst &#8211; oder sie verzichten einfach auf Alkohol. In Frauen*gruppen passen Frauen* aufeinander auf, damit nichts passiert.<\/p>\n<p>Eine wichtige und l\u00e4ngerfristige Strategie ist letztlich, eine proaktive Bewusstseinsbildung zu verfolgen (Vortr\u00e4ge, Zines, Plakate&#8230;), in welcher etwa \u00fcber den Zusammenhang von Alkoholkonsum und \u00dcbergriffen, Geschlechterstereotypen und Alkohol aufgekl\u00e4rt wird, beziehungsweise wie Konsens\/Zustimmung aussieht.<\/p>\n<h3>FAZIT<\/h3>\n<p>Sexistische Erfahrungen von Frauen* auf Partys sind keine isolierten, auf den Raum Party beschr\u00e4nkten &#8211; vielmehr m\u00fcssen diese Erfahrungen immer in einem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang betrachtet und analyisiert werden. Angst vor \u00dcbergriffen kann das Leben beeintr\u00e4chtigen, kann einschr\u00e4nken wie der \u00f6ffentliche Raum benutzt wird und kann einem auch schlichtweg den Spa\u00df an Partys verderben. Deswegen hoffe ich, dass zumindest in einem linken\/feministischen Umfeld, welches den Anspruch auf eine antisexistisch\/antihomophobe\/antitransphobe\/antirassistische Praxis hat, diese zuk\u00fcnftig konsequenter umgesetzt wird, dass Orga-Teams entsprechende Vorbereitungen treffen und dass generell in der Szene mehr f\u00fcr eine Bewusstseinsbildung und Pr\u00e4vention getan wird \u2013 damit auf Parties alle Spa\u00df haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten:<\/h3>\n<p>1: Hier sei etwa an die Parties im Rahmen der Audimaxbesetzung 2009 gedacht, auf der es geh\u00e4uft zu \u00fcbergriffigem\/sexistischem Verhalten kam &#8211; zum Nachlesen z.B. http:\/\/www.oeh.ac.at\/organisation\/referate\/referat-fuer-feministische-politik\/archiv\/feministisches-zur-audimaxbesetzung\/, oder http:\/\/diestandard.at\/1256255957984\/Unibesetzung-in-Wien-Berichte-ueber-sexistische-Uebergriffe<\/p>\n<p>2: Vergleiche dazu auch das Zustimmungsplakat der UG DEFMA: http:\/\/defma.blogsport.de\/images\/dt_v2_2_p.pdf ;oder das Zine Learning good consent: http:\/\/defma.blogsport.de\/images\/learninggoodconsent2.pdf<\/p>\n<p>3: Siehe etwa diesen Flyer: http:\/\/fc05.deviantart.net\/fs70\/i\/2013\/301\/3\/8\/glow_stick_party___flyer_template___fb_cover_by_louistwelve_design-d6s50cz.jpg<\/p>\n<p>4: http:\/\/maedchenblog.blogsport.de\/images\/nein.png<\/p>\n<p>5: Vergleiche dazu: http:\/\/afk.blogsport.de\/images\/Leitfaden.pdf<\/p>\n<h3>QUELLEN<\/h3>\n<ul>\n<li>Abbey, Antonia (2002): Alcohol-Related Sexual Assault: A Common Problem among College Students (http:\/\/www.jsad.com\/jsad\/downloadarticle\/AlcoholRelated_Sexual_Assault_A_Common_Problem_among_College_Students\/1594.pdf)<\/li>\n<li>Awareness Leitfaden f\u00fcr Partys (http:\/\/afk.blogsport.de\/images\/Leitfaden.pdf )<\/li>\n<li>CARA: Taking risks:implementing grassroots community accountability strategies http:\/\/www.solidarity-us.org\/files\/Implementing%20Grassroots%20Accountability%20Strategies.pdf<\/li>\n<li>Howard, Donna Elise et al. (2007): Staying Safe While Consuming Alcohol: A Qualitative Study of the Protective Strategies and Informational Needs of College Freshman (http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2636553\/pdf\/nihms-89142.pdf)<\/li>\n<li>Novik, Melinda G. et. al. (2011): Drinking Motivations and Experiences of Unwanted Sexual Advances Among Undergraduate Students. In: J Interpers Violence. 2011 Janurary; 26(1):34-49.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feiern ohne \u00dcbergriffe Alle Menschen sollen voll am \u00f6ffentlichen Leben Teil nehmen, ohne Angst vor Gewalt oder \u00dcbergriffen haben zu m\u00fcssen. 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