{"id":438,"date":"2017-07-15T17:22:21","date_gmt":"2017-07-15T15:22:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=438"},"modified":"2018-07-14T17:16:24","modified_gmt":"2018-07-14T15:16:24","slug":"vereint-gegen-israel-diskursiv-in-den-antisemitismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2017\/vereint-gegen-israel-diskursiv-in-den-antisemitismus\/","title":{"rendered":"Vereint gegen Israel &#8211; Diskursiv in den Antisemitismus"},"content":{"rendered":"<h2>Der antizionistische Kampf am Berliner Otto-Suhr-Institut.<\/h2>\n<p>\u201eIsrael ist ein Kolonialstaat. Und Punkt.\u201c Eleonora Rold\u00e1n Mend\u00edvil ver\u00f6ffentlichte S\u00e4tze wie diesen in den vergangen zwei Jahren auf ihrem Blog <i>cosas que no se rompen<\/i>, br\u00fcllte in Berlin wiederholt f\u00fcr die Intifada und bekundete ihre Solidarit\u00e4t mit Antisemit*innen des maoistisch-stalinistischen <i>Jugendwiderstands<\/i>.<sup>1<\/sup> Im Wintersemester 2016\/17 leitete sie am Otto-Suhr-Institut (OSI) der Freien Universit\u00e4t Berlin das Seminar \u201eRassismus im Kapitalismus\u201c. Nachdem die Hochschulgruppe <i>Gegen jeden Antisemitismus an der FU<\/i> die Institutsleitung in einem offenen Brief auf Rold\u00e1n Mend\u00edvils Aktivit\u00e4ten aufmerksam machte,<sup>2<\/sup> waren sich Studierende und die Berliner Anh\u00e4nger*innen Trotzkis, Stalins und Maos endlich einig und solidarisierten sich mit der Dozentin. Sie witterten eine rechte Hetzkampagne und verleugneten den Antisemitismus in Mend\u00edvils Aussagen.<sup>3<\/sup> Die Diskussionen bewegten die Institutsleitung schlie\u00dflich zur Ausrichtung einer Podiumsdiskussion mit dem Titel \u201eIsraelkritik und die Grenzen der akademischen Diskussionsfreiheit\u201c. Noch der plumpste Israelhass wurde so zum Anlass, einmal mehr die \u201erichtige\u201c Kritik an Israel einzu\u00fcben. Dass Rold\u00e1n Mend\u00edvil selbst die gro\u00dfz\u00fcgig gezogenen Grenzen \u00fcberschritten hatte, liegt dabei eigentlich auf der Hand. In ihren Blogeintr\u00e4gen, die sie nach der ungewollten Aufmerksamkeit bald l\u00f6schte, l\u00e4sst sie kaum eine g\u00e4ngige Diffamierung Israels aus: Die j\u00fcdische, israelische Bev\u00f6lkerung besetze ihr zufolge nicht nur in kolonialistischer Manier ganz Pal\u00e4stina und setze dort eine Apartheid durch,<sup>4<\/sup> sondern ver\u00fcbe auch einen \u201eforw\u00e4hrendem [sic] Genozid in Pal\u00e4stina.\u201c<sup>5<\/sup><\/p>\n<p>Diese Zust\u00e4nde gelte es abzuschaffen; eine Forderung, die vor dem Hintergrund der genannten Zuschreibungen und Titulierungen nur als radikale Negation des Existenzrechtes Israels verstanden werden kann. Die Ignoranz gegen\u00fcber historischen Tatsachen und einen Hang zur antisemitischen Verschw\u00f6rungstheorie, offenbart Rold\u00e1n Mend\u00edvil auch dann, wenn sie versucht, die Geschichte Israels und dessen Ursprung im Zionismus zu skizzieren. 1948 h\u00e4tten, nach ihren Schilderungen, die Mehrheit der J\u00fcdinnen und Juden einen Staat Israel abgelehnt.<\/p>\n<p>\u201eDeswegen haben auch nach \u201948 Zionist*innen so h\u00e4nderingend um [sic] j\u00fcdische Immigrant*innen gesucht [&#8230;], dass ein bestimmter Fl\u00fcgel in arabische L\u00e4nder gegangen ist (z.B. in den Irak) und angefangen hat Angst und Schrecken in den dortigen j\u00fcdischen Gemeinden zu propagieren; durch Bomben und Attentate auf die eigene Community. Somit wurde ein Massenexdus [sic] dann in den 1950\u2019er Jahren nach Israel getriggert\u2026\u201c<sup>6<\/sup><\/p>\n<p>Die Einwanderung, Flucht und Vertreibung von etwa 850.000 Sephardim und Mizrachim wird so zu einem Resultat eines j\u00fcdischen Terrors umgedichtet. Rold\u00e1n Mend\u00edvil bedient sich hiermit einer Deutung, die ma\u00dfgeblich und vermutlich zuerst von den antisemitischen Verfolger*innen der irakischen J\u00fcdinnen und Juden der 1940er Jahre gestreut wurde.<sup>7<\/sup> Eine \u00e4hnliche Verkehrung des Verh\u00e4ltnisses von T\u00e4tern und Opfern betreibt sie, wenn sie sich zu den antisemitischen Terrorist*innen der Hamas \u00e4u\u00dfert. Auch diese seien nur eine Folgeerscheinung der Existenz Israels; die Verantwortung f\u00fcr ihre Existenz und ihr Handeln sei im Grunde Israel zuzuschreiben.<sup>8<\/sup> Explizit solidarisch erkl\u00e4rt sie sich in den genannten Beitr\u00e4gen derweil mit den Hammer-und-Sichel-Schl\u00e4gern des Neuk\u00f6llner <i>Jugendwiderstands<\/i><sup>9<\/sup> und der antisemitischen BDS-Bewegung,<sup>10<\/sup> die fanatisch f\u00fcr die (auch akademische) Isolierung Israels \u2013 und das meint dezidiert aller Israelis, die sich nicht \u00f6ffentlich von ihrem Staat distanzieren \u2013 k\u00e4mpft und so selbst der akademischen Diskussionsfreiheit ihre Grenzen aufzwingt.<sup>11<\/sup> Ferner ist Rold\u00e1n Mend\u00edvil offenbar in der sogenannten <i>Antikapitalistischen nichtwei\u00dfen Gruppe<\/i> aktiv.<sup>12<\/sup> Diese \u00e4u\u00dferte beispielsweise, dass die zahlreichen Messerangriffe auf j\u00fcdische Israelis seit dem Sp\u00e4tsommer 2015 keine Zivilist*innen treffen w\u00fcrden, da alle B\u00fcrger*innen des \u201eKolonialstaats\u201c Israel, welche jemals Wehrdienst leisteten, diesen Status f\u00fcr sich nicht beanspruchen k\u00f6nnten.<sup>13<\/sup> Durch ihre \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen verbindet Rold\u00e1n Mend\u00edvil somit die theoretische Delegitimierung der Existenz Israels mit der Erkl\u00e4rung, solidarisch an der Seite derer zu stehen, die diesen Staat und seine B\u00fcrger*innen praktisch isolieren und gewaltt\u00e4tig attackieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des OSI reagierte Professor Bernd Ladwig am 10. Januar mit einer \u00f6ffentlichen Stellungnahme auf den offenen Brief der Gruppe <i>Gegen jeden Antisemitismus an der FU<\/i>, den diese kurz zuvor verfasst hatte.<sup>14 <\/sup>Die Vorw\u00fcrfe sollten demnach umgehend untersucht, die Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr die Vergabe von Lehrauftr\u00e4gen \u00fcberpr\u00fcft und eine Podiumsdiskussion organisiert werden. Die angek\u00fcndigten Konsequenzen riefen erwartungsgem\u00e4\u00df die Genoss*innen der vermeintlich Angeklagten auf den Plan: In der Verurteilung der \u201erechten, zionistischen Hetzkampagne\u201c gegen die \u201ekritische Wissenschaftlerin\u201c versuchten sich Nachwuchstrotzkist*innen und -stalinist*innen einschl\u00e4giger Berliner Gruppen ebenso zu \u00fcbertreffen, wie Studierende in ihren Solidarit\u00e4tsbekundungen.<sup>15<\/sup> Nachdem die beginnenden Diskussionen es bis in die Berliner Tageszeitungen und die Jerusalem Post geschafft hatten und selbst der notorische Israelkritiker Daniel Bax in der taz von einer \u201eSchmutzkampagne rechter, proiraelischer Kreise\u201c berichtete, setzte die Betroffene selbst alles daran, als standhafte K\u00e4mpferin zu erscheinen. W\u00e4hrend einer Diskussion, die sich im Anschluss an eine Sitzung ihres Seminars am 11. Januar entwickelte, bekr\u00e4ftigte sie noch einmal ihre Haltung: Bei Israel handle es sich um einen Kolonial- und Apartheidstaat, es finde ein Genozid statt und BDS sei eine gute M\u00f6glichkeit, das Existenzrecht Israels praktisch zu untergraben. In einer E-Mail an Bernd Ladwig vom 10. Januar best\u00e4tigt sie diese Aussagen \u2013 mit Ausnahme der Rede vom Genozid \u2013 ebenfalls und versucht sie durch den Verweis auf andere Wissenschaftler*innen zu legitimieren.<sup>16<\/sup> Indessen tauchte ein weiterer Beleg f\u00fcr ihre israelfeindlichen Aktivit\u00e4ten auf. So ist sie in einem Video von einer Demonstration am 1. Mai 2016 zu sehen, wie sie mit der Parole \u201eIntifada, Serhildan! Pal\u00e4stina, Kurdistan!\u201c militante Angriffe auf den j\u00fcdischen Staat und seine B\u00fcrger*innen bef\u00fcrwortet.<sup>17<\/sup><\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen, die die Institutsleitung angek\u00fcndigt hatte, rechtfertigten den \u00fcberschw\u00e4nglichen Aktionismus der Antizionist*innen dabei eigentlich nicht \u2013 was zun\u00e4chst konsequent klang, entpuppte sich schnell als fragw\u00fcrdig. So sollte die Untersuchung der Vorw\u00fcrfe sich zwar auf die gesamte publizistische T\u00e4tigkeit erstrecken und insbesondere die wissenschaftliche Eignung und Redlichkeit der Dozentin pr\u00fcfen, was in einem Gutachten festgehalten werden sollte; beauftragt wurde mit diesem jedoch ausgerechnet Wolfgang Benz, der ehemalige Leiter des Zentrums f\u00fcr Antisemitismusforschung, der sich sonst in erster Linie darum bem\u00fcht, Antisemitismus und Islamophobie gegeneinander auszuspielen und, so Stephan Grigat, nicht nur dazu beigetragen habe \u201eden Antisemitismus zu einem Allerweltsvorurteil zu verniedlichen, sondern [\u2026] das antisemitische Ressentiment nicht einmal [erkennt], wenn man ihn direkt darauf st\u00f6\u00dft. 2010 konnte man ihn in der 3Sat-Sendung <i>Kulturzeit<\/i> bewundern, wie er vor einem Plakat des d\u00e4nischen K\u00fcnstler-Duos \u201eSurrend\u201c steht, auf dem der Deutschland-Korrespondent der <i>Jerusalem Post <\/i>als Teil der \u201aj\u00fcdischen Lobby in Deutschland\u2019 vorgestellt wurde und als St\u00fcrmer-Journalist, also als Nazi, gebrandmarkt wird. Benz erkl\u00e4rte vor laufender Kamera, das habe mit Antisemitismus nichts zu tun.\u201c<sup>18<\/sup><\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, dass die Negierung des Existenzrechtes Israels, die Reproduktion antisemitischer Verschw\u00f6rungstheorien und der Aufruf zu Gewalt von einer Dozentin des OSI zumindest zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema \u201eAntisemitismus in der Linken\u201c f\u00fchrt. Doch schon der Titel der Podiumsdiskussion \u201eIsraelkritik und die Grenzen der akademischen Diskussionsfreiheit\u201c implizierte eine gewisse Sto\u00dfrichtung der Meinun-gen, die dort von einigen Diskutierenden zum Besten gegeben wurden.<sup>19<\/sup> Die Stellungnahme der OSI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung r\u00fcckte die bis dato ge\u00e4u\u00dferte Kritik an Rold\u00e1n Mend\u00edvil zudem in die N\u00e4he eines \u201edenunziatorischen\u201c Antisemitismusvorwurfs, indem der Unterschied eines solchen zum \u201ewissenschaftlich vertretbare[n]\u201c Vorwurf als Gegenstand der Podiumsdiskussion angek\u00fcndigt wurde.<sup>20<\/sup> Trotz Ladwigs beherzten Pl\u00e4doyers gegen israelbezogenen Antisemitismus w\u00e4hrend der Diskussion und der Klarstellung des Dozenten Carsten Koschmieder, dass die Ablehnung von Antisemitismus \u201enicht die Exklusion von politischen Ansichten\u201c bedeute, bleibt nach der Podiumsdiskussion der Eindruck, dass sich die Institutsleitung nicht zur notwendigen gesellschaftlichen Marginalisierung solcher Meinungen durchringen konnte. Dieser Eindruck verst\u00e4rkte sich insbesondere durch Aussagen der Professorin Cilja Harders. Sie sinnierte dar\u00fcber, was denn das Existenzrecht Israels eigentlich sei und kritisierte die Art und Weise, mit der Kritik an Rold\u00e1n Mend\u00edvil ge\u00fcbt wurde. Gerade diese Kritik wurde nun zum Diskussionsgegenstand, statt \u00fcber das eigentlich nennenswerte zu sprechen: den antisemitischen Gehalt der Aussagen, die Rold\u00e1n Mend\u00edvil auf ihrem Blog ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Rold\u00e1n Mend\u00edvil konnte ihr Seminar im Wintersemester ungest\u00f6rt zu Ende bringen. An einer erneuten Besch\u00e4ftigung im Sommersemester 2017 zeigte man von Seiten des Instituts gleichwohl kein Interesse, zumal das ersehnte entlastende Gutachten Wolfgang Benz\u2018 bislang noch auf sich warten l\u00e4sst. Ohne die beharrliche Intervention durch Studierende w\u00fcrde eine bekennende Israelhasserin auch dieses Semester am OSI lehren. Der Karriere als vermeintlich aktivistisch-kritische Wissenschaftlerin hat die Aufmerksamkeit gleichwohl nicht geschadet: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sicherte sich f\u00fcr den Mai bereits ihre Dienste als Referentin.<sup>21<\/sup> <i>Lotta continua <\/i>hei\u00dft es indes auch am OSI: Die Rold\u00e1n Mend\u00edvil-Versteherin, Professorin Harders, k\u00fcndigte f\u00fcr das Sommersemester 2017 ihre antizionistischen Freunde an, um \u2013 als Reaktion auf die Diskussion im Februar &#8211; noch einmal neu zu besprechen, ob sich mit \u201eApartheid\u201c und \u201eKolonialstaat\u201c Israel nicht doch treffend beschreiben und mit BDS wirksam bek\u00e4mpfen lie\u00dfe.<sup>22<\/sup><\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten:<\/h3>\n<p>1: Rold\u00e1n Mend\u00edvil, Eleonora: Anti-Deutscher Angriff auf \u2018My Right Is Your Right\u2019 Demo \u2013 Berlin, 21. M\u00e4rz 2015, ver\u00f6ffentlicht am 23. M\u00e4rz 2015, Screenshot abrufbar unter: https:\/\/lizaswelt2010.files.wordpress.com\/2017\/01\/mendivil-ii.jpg (alle Links zuletzt abgerufen am 17. April 2017).<\/p>\n<p>2: Gruppe gegen jeden Antisemitismus an der FU: Schreiben an Pr\u00e4sidium und Institutsleitung, Ausz\u00fcge abrufbar unter: https:\/\/www.facebook.com\/notes\/gegen-jeden-a nt isemit ismus-f u-berlin\/schreiben-an-das-pr%C3%A4sidium-der-fu\/610365752482738\/.<\/p>\n<p>3: http:\/\/lowerclassmag.com\/2017\/01\/rechter-angriff-auf-kritische-wissenschaftlerin-an-der-fu-berlin\/,<br \/>\nhttps:\/\/www.klassegegenklasse.org\/pro-zionistische-hetze-gegen-marxistische-dozentin\/<\/p>\n<p>4: Rold\u00e1n Mend\u00edvil 2015.<\/p>\n<p>5: Monroy, Matt [Hinkelmann, Matthias]; Rold\u00e1n Mend\u00edvil, Eleonora: Zwischen Angst und Verantwortung. M\u00f6glichkeiten radikaler Analyse und Kritik innerhalb der Akademie, in: AstA FU Berlin (Hrsg.): Out of Dahlem, Nr. 16, Berlin 2016, zitiert nach: http:\/\/www.academia.edu\/26086453\/Zwischen_Angst_und_Verantwortung_M%C3%B6glichkeiten_radikaler_Analyseund_Kritik_innerhalb_der_Akademie. H. und Rold\u00e1n Mendiv\u00edl erkl\u00e4ren Noah Chomsky in ihrer Formulierung zum gr\u00f6\u00dften Kritiker eines solchen Genozids. Chomsky selbst ist eine derartige Einsch\u00e4tzung des Geschehens allerdings mit keiner Zeile nachzuweisen, die AutorInnen verzichten zudem auf die<br \/>\nVerwendung der indirekten Rede.<\/p>\n<p>6: Rold\u00e1n Mend\u00edvil, Eleonora: Kommentar zum Artikel Und immer wieder die Anti-Deutschen&#8230;, ver\u00f6ffentlicht am 28. M\u00e4rz 2014. Der Artikel wurde von der Autorin gel\u00f6scht, ein Screenshot (ohne Kommentare) ist abrufbar unter: https:\/\/lizaswelt2010.files.wordpress.com\/2017\/01\/mendivil-i.jpg.<\/p>\n<p>7: Vgl. Gat, Moshe: The Jewish Exodus from Iraq. 1948\u20131951, London 1997, S. 184 ff.<\/p>\n<p>8 \u201edenn die Hamas gebe [sic] es nicht und die Zust\u00e4nde f\u00fcr im Libanon lebende pal\u00e4stinensische Menschen gebe [sic] es nicht, tja, wenn es nicht 1948 zur Katastrophe, zu Al-Nakba gekommen w\u00e4re&#8230; also komisch dann historisch bei 2. und 3. anzufangen und nicht bei 1.!\u201c, Rold\u00e1n Mend\u00edvil 2014.<\/p>\n<p>9: Vgl. Rold\u00e1n Mend\u00edvil 2015.<\/p>\n<p>10: Vgl. Rold\u00e1n Mend\u00edvil 2014.<\/p>\n<p>11: Vgl. Salzborn, Samuel: Israelkritik oder Antisemitismus. Kriterien f\u00fcr eine Unterscheidung, in: Brocke, Edna et al. (Hrsg.): Kirche und Israel, Heft 2013-1, zitiert nach: http:\/\/www.salzborn.de\/txt\/2013_Kirche-und-Israel.pdf, S. 13ff.<\/p>\n<p>12: Vgl. Hinkelmann und Rold\u00e1n Mend\u00edvil 2016. Die AutorInnen erkl\u00e4ren hier ihre gemeinsame Arbeit in einer antikapitalistischen, nichtwei\u00dfen Gruppe. Die Arbeit H.s in der Gruppe mit eben diesem Namen ist den Autoren dieses Briefes durch seine \u00f6ffentlichen Auftritte in deren Namen bekannt.<\/p>\n<p>13: Screenshot der entsprechenden \u00c4u\u00dferung bei facebook abrufbar unter: www.t1p.de\/ScreenshotZivilisten.<\/p>\n<p>14: Stellungnahme der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Otto-Suhr-Instituts zu den Vorw\u00fcrfen gegen die Lehrbeauftragte Rold\u00e1n Mend\u00edvil, abrufbar unter: http:\/\/www.polsoz.fu-berlin.de\/polwiss\/_elemente_startseite\/4spalten_links\/Material\/Stellungnahme-zum-Vorwurf-Antisemit ismus_09_01_17.pdf<\/p>\n<p>15: Vgl. u.a. http:\/\/lowerclassmag.com\/2017\/01\/rechter-angriff-auf-kritische-wissenschaftlerin-an-der-fu-berlin\/, https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/pro-zionistische-hetze-gegen-marxistische-dozentin\/<\/p>\n<p>16: Wir beziehen uns auf eine E-Mail der Lehrbeauftragten \u00fcber den Verteiler ihres Seminars, die uns vorliegt und laut ihr an Interessierte weitergegeben werden darf. Frau Rold\u00e1n Mend\u00edvil leitete mit dieser auch eine E-Mail an Herrn Professor Ladwig, in welcher sie die Stellungnahme kritisiert, sowie einen Mailwechsel mit einer Mitarbeiterin des Instituts, in dem sie sich zur Kritik an ihr positioniert, weiter.<\/p>\n<p>17: Siehe den Beginn des Videos: https:\/\/www.facebook.com\/friedensdemowatch\/videos\/1229481440439443\/<\/p>\n<p>18: Grigat, Stephan: Postnazismus in Zeiten des Djihad, Einleitung zu Ders. (Hrsg.): Postnazismus revisited, \u00e7a ira, Freiburg i.Br. 2012, zitiert nach: http:\/\/www.ca-ira.net\/verlag\/leseproben\/grigat-postnazismus.revisited_lp-einleitung.php<\/p>\n<p>19: F\u00fcr einen ausf\u00fchrlicheren Bericht zur Podiumsdiskussion: Schindler, Frederik: Israelkritik, \u201eum Juden \u00fcberall auf der Welt zu kr\u00e4nken\u201c, http:\/\/www.mena-watch.com\/mena-analysen-beitraege\/israelkritik-um-juden-zu-kraenken\/.<\/p>\n<p>20 Ebd.<\/p>\n<p>21: F\u00fcr Mitte Mai 2017 ist plant die RLS zu Fanons \u201eDie Verdammten dieser Erde\u201c ein Seminar, welches Rold\u00e1n Mend\u00edvil anleiten soll (Stand April 2017), https:\/\/www.helle-panke.de\/topic\/3.html?id=2294&amp;context.<\/p>\n<p>22: Vgl. Flyer der Gruppe Gegen jeden Antisemitismus Berlin zu der ersten der angedachten drei Diskussionen. https:\/\/www.facebook.com\/notes\/gegen-jeden-antisemitismus-berlin\/israel-im-fokus-oder-israel-im-fadenkreuz\/683251458527500\/<br \/>\nDie beschriebene Agenda benannte Cilja Harders w\u00e4hrend dieser Veranstaltung am 1. Juni 2017.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der antizionistische Kampf am Berliner Otto-Suhr-Institut. \u201eIsrael ist ein Kolonialstaat. 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