{"id":462,"date":"2017-07-15T17:00:39","date_gmt":"2017-07-15T15:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=462"},"modified":"2019-05-13T17:25:09","modified_gmt":"2019-05-13T15:25:09","slug":"das-gewitter-in-der-wolke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2017\/das-gewitter-in-der-wolke\/","title":{"rendered":"Das Gewitter in der Wolke"},"content":{"rendered":"<h2>Zum Verh\u00e4ltnis der Linken zu BDS, Antizionismus und dem Staat Israel.<\/h2>\n<p>Jean Am\u00e9ry zufolge ist der Antisemitismus im Antizionismus enthalten, wie das Gewitter in der Wolke (Amery 1969, zitiert in Scheit 2002). Nach der Shoah schien sich die Linke einig, dass das einzig richtige Verh\u00e4ltnis zum Staat Israel ein affirmatives sein kann. Doch dieses Verh\u00e4ltnis erwies sich (mit der Zeit) als \u00e4u\u00dferst br\u00fcchig \u2013 Antizionismus wird nicht nur von der extremen Rechten vertreten, sondern zieht sich von der Mitte der Gesellschaft bis hinein in die Linke. Der folgende Artikel soll, anhand des \u201eBoycott, Divestment, Sanctions (BDS) Movement\u201c, eine Bestandsaufnahme des linken Antizionismus liefern.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt dieser \u00dcberlegungen ist die Frage, wie es m\u00f6glich sein kann, dass eine Linke, welche sich in ihrem politischen Selbstverst\u00e4ndnis gegen Antisemitismus positioniert, dennoch eine Bewegung wie BDS unterst\u00fctzen kann. Im Versuch, dieses scheinbare Paradoxon zu verstehen, werde ich zun\u00e4chst auf BDS allgemein eingehen. In einem zweiten Schritt zeichne ich ausf\u00fchrlicher die Geschichte von Antisemitismus, Antizionismus und dem Verh\u00e4ltnis der Linken zu Israel nach der Shoah nach.<\/p>\n<h3>BDS als Beispiel aktueller antizionistischer Bewegungen<\/h3>\n<p>BDS versteht sich als Bewegung, welche durch internationalen Druck, \u00f6konomische Isolierung und einem ausgedehnten Warenboykott, gezielt den Staat Israel \u201ekritisiert\u201c und fragw\u00fcrdige Forderungen durchsetzen will. BDS findet unter anderem in den USA und Europa gro\u00dfen Zuspruch, vor allem in Teilen linker Szenen.<\/p>\n<p>Die Bewegung behauptet, Israel sei ein Kolonial- und Apartheidsstaat, angetrieben von Rassismus, der pal\u00e4stinensische Gebiete milit\u00e4risch besetzt halte oder sogar ethnische S\u00e4uberungen durchf\u00fchre. Die Israelis w\u00fcrden demnach auf besetztem \u201earabischem\u201c Land leben und Pal\u00e4stinenser_innen fundamentale Rechte und volle Gleichstellung verwehren.<sup>1<\/sup> Ziel der Bewegung ist es, dem entgegen zu treten, bis Israel pal\u00e4stinensische Rechte anerkennt und umsetzt.<sup>2<\/sup><\/p>\n<p>Anhand dieser ahistorischen, oberfl\u00e4chlichen und undifferenzierten Vorstellungen wird das problematische Ausma\u00df der Gruppe deutlich. BDS muss als antisemitische Bewegung bezeichnet werden, welche sowohl in ihren Forderungen, ihrer Rhetorik, als auch ihren Handlungen antizionistisch agiert. Diese Einsch\u00e4tzung wird unter anderem von der <i>Anti-Defamation League<\/i><sup>3<\/sup> und dem <i>Simon Wiesenthal Center<\/i><sup>4<\/sup> geteilt. Klassisch lassen sich am Beispiel der BDS Bewegung die 3 D\u2019s (D\u00e4monisierung, Delegitimation, Doppelstandards), welche Nathan Scharansky einf\u00fchrte, anwenden, um deren antisemitischen Bezug auf den Staat Israel blo\u00dfzustellen. Die D\u00e4monisierung erfolgt unter anderem in der Behauptung, Israel sei, als solcher, ein (besonders) rassistischer oder sogar faschistischer Staat. Auch die Gleichsetzung mit der, im Gegensatz zur einzigen Demokratie im Nahen Osten, tats\u00e4chlich rassistischen Apartheid in S\u00fcdafrika, f\u00e4llt in diese Kategorie. Doppel-Standards betreffen unter anderem die Aktivit\u00e4ten pal\u00e4stinensischer Organisationen wie beispielsweise der Hamas. \u00dcber deren Verbrechen, deren Aufrufe zu und Verwirklichung von Terror und Mord an j\u00fcdischen Zivilist_innen wird von Seiten der BDS-Bewegung geschwiegen. Ebenso dar\u00fcber, wie die arabischen Nachbarstaaten mit den pal\u00e4stinensischen Gefl\u00fcchteten umgehen, welche zum Teil seit Jahrzehnten in Fl\u00fcchtlingscamps leben, ohne Staatsb\u00fcrgerschaft in den jeweiligen L\u00e4ndern zugesprochen zu bekommen. BDS erzeugt so eine nicht nur einseitige Perspektive auf eine komplexe Situation, sondern eine dar\u00fcber hinaus noch verzerrte und faktisch falsche. Am Ende kann nur das Fazit gezogen werden, dass eine derartige Politik weder emanzipatorisch sein kann, noch Pal\u00e4stinenser_innen hilft. Das einzige, was BDS vermag, ist, in antisemitischer Manier, durch die Verbreitung gezielter Falschmeldungen und Ressentiments den Staat der Shoah-\u00dcberlebenden zu delegitimieren und ihm das Existenzrecht abzusprechen. Die Notwendigkeit der Existenz dieses Staates als m\u00f6glicher Zufluchtsort f\u00fcr Juden_J\u00fcdinnen best\u00e4tigt sich vor allem an aktuell steigenden antisemitischen Vorf\u00e4llen und Angriffen.<\/p>\n<h3>Von Philosemitismus zu Antisemitismus<\/h3>\n<p>Im Folgenden m\u00f6chte ich einige Erkl\u00e4rungen geben, warum antisemitische Bewegungen wie BDS von Linken, die traditionell an Emanzipation und Befreiung orientiert waren, unterst\u00fctzt werden. Exemplarisch gemacht werden soll das anhand der Geschichte der Linken der Nachkriegszeit.<\/p>\n<p>Nach der Shoah war die Linke in Deutschland in ihrer Position gegen\u00fcber dem jungen Staat Israel zun\u00e4chst solidarisch gestimmt. Dies \u00e4nderte sich jedoch schlagartig, als in den sp\u00e4ten Sechzigern der sogenannte Sechs-Tage-Krieg ausbricht. Das Besondere an diesem Krieg war, dass Israel erstmals in seiner Geschichte eine milit\u00e4rische Offensive initiierte, es sich also, bei oberfl\u00e4chlicher Betrachtung, nicht um einen \u201eDefensivkrieg\u201c gehandelt hatte. Tats\u00e4chlich war dieser Krieg eine Reaktion auf die von \u00c4gypten, Jordanien und Syrien angek\u00fcndigte Vernichtung des Staates. W\u00e4hrend die Linke zuvor noch gr\u00f6\u00dfte Empathie und Sorge um das Wohlergehen des jungen Staates verlautbarte, es etwa zu \u201eproisraelischen Demonstrationen und Spendensammlungen\u201c (Kloke 2010:79) kam, war nach dem Pr\u00e4ventivschlag die Lage in der (deutschen) Linken g\u00e4nzlich anders. Israel war nicht l\u00e4nger das passive Subjekt permanenter Vernichtungsbedrohung, vielmehr wurde der j\u00fcdische Staat fortan als \u201eaggressive Besatzungsmacht [wahrgenommen], die die Lebensgrundlage der Pal\u00e4stinenser in den besetzten Gebieten zerst\u00f6re\u201c (Markl). Diese radikale Umkehr der linken Positionierung zu Israel l\u00e4sst nur einen Schluss zu: Die vermeintliche \u201eIsraelsolidarit\u00e4t\u201c war mehr Farce mit einer geh\u00f6rigen Portion Philosemitismus<sup>5<\/sup>, als sonst etwas. Tragisch an dem Aufbrechen der Farce kommt hinzu, dass sich, gekn\u00fcpft an die Verurteilung der milit\u00e4rischen Vorgehensweise, auch \u201ezunehmend Zweifel an der Legitimation Israels an sich\u201c (Kloke 2010:80) auftaten. Das hei\u00dft, es wurde die Existenz des Staates Israel insgesamt in Frage gestellt.<\/p>\n<p>Dieser komplette Bruch der Linken mit Israel nahm in Teilen der Linken auch real gewaltt\u00e4tige Ausw\u00fcchse an. An dieser Stelle sei beispielsweise die 1969 bis 1970 existierende linksterroristische Gruppe Tupamaros West-Berlin<sup>6<\/sup> zu nennen, eine Gruppe junger Deutscher, welche klar antisemitisch war. Diese haben sich einer paramilit\u00e4rischen Ausbildung in einem pal\u00e4stinensischen Ausbildungslager unterzogen, nur um dann \u2013 gl\u00fccklicherweise aufgrund einer Fehlfunktion erfolglos \u2013 am 9. November 1969 eine Bombe im j\u00fcdischen Gemeindehaus Westberlins zu legen. Das Datum<sup>7<\/sup> wurde bewusst gew\u00e4hlt und war der Auftakt einer Kampagne, um gegen Zionismus und Israel zu k\u00e4mpfen. Ein weiteres Beispiel ist die Rote Armee Fraktion (RAF), ebenfalls eine linke antisemitische Terrorgruppe, welche sich in der Tradition der Tupamaros sah. Diese haben sich positiv in Bezug auf die Ermordung j\u00fcdischer Sportler_innen im Rahmen der olympischen Spiele 1972 ge\u00e4u\u00dfert. Sie wurde bekannt als Geiselnahme von M\u00fcnchen, bei welcher Mitglieder der pal\u00e4stinensischen Terrororganisation Schwarzer September elf israelische Sportler_innen als Geisel nahmen. Alle elf wurden ermordet. Einige Jahre sp\u00e4ter, 1976, wird ein franz\u00f6sisches Flugzeug gewaltsam von Mitgliedern der sogenannten Revolution\u00e4ren Zellen sowie der PFLP nach Entebbe, Uganda umgelenkt. Im Zuge dieser Entf\u00fchrung kam es zu einer Selektion von j\u00fcdischen und nichtj\u00fcdischen Menschen (Kloke 2010:83). Die Revolution\u00e4ren Zellen reihen sich, wie die zuvor genannten, ebenfalls ins linksradikale terroristische Spektrum und waren zwischen den 70ern und 90ern aktiv.<\/p>\n<p>Seit den 2000ern fallen auch globalisierungskritische Bewegungen als antizionistisch und zumindest strukturell antisemitisch auf \u2013 dies findet unter anderem in Boycottaufrufen Ausdruck. Parallelen zum Boycottaufruf gegen Juden_J\u00fcdinnen w\u00e4hrend der Shoah (\u201eKauft nicht bei Juden\u201c) werden entweder nicht als solche aufgefasst oder in beeindruckender Aufkl\u00e4rungsresistenz verworfen. Die Hartn\u00e4ckigkeit antisemitischer Ressentiments, welche sich heute nicht nur, aber verst\u00e4rkt auch in antizionistischer Form ausdr\u00fcckt, l\u00e4sst sich mit folgendem Zitat Martin Klokes treffend auf den Punkt bringen:<\/p>\n<p>\u201eDer jahrhundertelange Antisemitismus hat sich 1945 nicht einfach verfl\u00fcchtigt, sondern pr\u00e4gt nach wie vor das kollektive Unbewusste der Weltgemeinschaft. Au\u00dferdem hat diese Weltgemeinschaft immer noch ein schlechtes Gewissen: Sie verzeiht den Juden Auschwitz nicht \u2013 und giert nach Exkulpation und moralischer Kompensation wegen ihres Versagens in der Nazi-Zeit. Je \u201eb\u00f6ser\u201c die Israelis gezeichnet werden, desto \u201ebesser\u201c k\u00f6nnen \u201ewir\u201c uns f\u00fchlen \u2013 dann war der Holocaust, wenn wir ihn schon nicht leugnen k\u00f6nnen, wenigstens nicht einzigartig. [\u2026] Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz\u201c (Kloke 2010:89).<\/p>\n<p>Es kann hier von einem Antisemitismus gesprochen, der sich geopolitisch gegen Israel, als j\u00fcdischen Staat, in Form von Antizionismus ausdr\u00fcckt. Ein Antisemitismus, welcher wie schon \u00f6fters festgestellt, trotz und wegen Auschwitz (fort-)besteht; ein Ausdruck \u201eein[es] spezifische[n] Bed\u00fcrfnis nach vergangenheitspolitischer Entlastung ohne Aufarbeitung eigener Schuld [\u2026], eine Sehnsucht, die eigene (famili\u00e4re und\/oder nationale) antisemitische Vergangenheit durch eine antisemitische Gegenwart zu tilgen\u201c (Salzborn 2013:6).<\/p>\n<h3>Die Welt als \u201egut\u201c und \u201eb\u00f6se\u201c<\/h3>\n<p>Der Antizionismus, welcher von gro\u00dfen Teilen der Linken bis heute vertreten wird, l\u00e4sst sich historisch vor allem anhand eines antiimperialistischen Weltbildes festmachen. Dieses l\u00e4sst sich vordergr\u00fcndig durch seinen manich\u00e4ischen Erkl\u00e4rungscharakter beschreiben. Das hei\u00dft, die Welt wird bin\u00e4r in Herrschende und Beherrschte, in Kolonialherren und Kolonialisierte, in \u201egut\u201c und \u201eb\u00f6se\u201c eingeteilt. Nachdem absehbar war, dass weder in der BRD, noch in der UdSSR die ersehnte Revolution stattfinden w\u00fcrde, wurde diese Sehnsucht auf \u201eBefreiungsbewegungen\u201c der sogenannten 3. Welt projiziert. Dabei wurden jegliche Konflikte unabh\u00e4ngig den ihnen zugrunde liegenden Komplexit\u00e4ten in eine \u201egute\u201c und eine \u201eb\u00f6se\u201c Partei unterteilt, wobei die jeweils als \u201egut\u201c klassifizierte Gruppe als Identifikationsobjekt diente.<\/p>\n<p>\u201eDas Modell war griffig: Ein Volk fordert seine Selbstbestimmung gegen\u00fcber fremder Herrschaft und imperialistischer Ausbeutung. Herrschaft wurde auf Fremdherrschaft, Kapitalismus auf fremde Ausbeutung reduziert. Die notwendige und richtige Parteinahme f\u00fcr die aufst\u00e4ndische Bev\u00f6lkerung mutierte zur unkritischen Pauschalidentifikation mit den jeweiligen Befreiungsbewegungen. [\u2026] Dieser unkritisch-identifikatorische Bezug auf die K\u00e4mpfe nationaler Befreiungsbewegungen unter Berufung auf die Pseudotheorie des Marxismus-Leninismus [\u2026] produzierte eine unhinterfragt positive Besetzung der Begriffe von Nation, Staat und Volk\u201c (Haury:9).<\/p>\n<p>In dieser Unterteilung steckte allerdings schon die f\u00fcr den Antisemitismus so charakteristische Spaltung von Gut und B\u00f6se: \u201edie Juden\u201c mussten immer schon als Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr alles herhalten, was an der Eigengruppe und modernen gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen als bedrohlich und unbehaglich wahrgenommen wurde. Getragen von sekund\u00e4rem Antisemitismus, als Abwehr der Schuld und der Erinnerung, wurde Israel nunmehr als das imperialistische \u201eB\u00f6se\u201c identifiziert, w\u00e4hrend Pal\u00e4stinenser_innen das unterdr\u00fcckte \u201egute\u201c Volk darstellten, welches es in seinem \u201eBefreiungskampf\u201c zu unterst\u00fctzen galt. Vergleichbar manich\u00e4ische Erkl\u00e4rungsmuster weisen mitunter auch Vertreter_innen der postmodernen Theorie und postcolonial studies wie beispielsweise Frantz Fanon, Edward Said oder Jasbir Puar auf.<sup>8<\/sup><br \/>\nAntisemitismus l\u00e4sst sich dar\u00fcber historisch auch immer wieder bei Sozialdemokrat_innen, Anarchist_innen, sowie autonomen Linken feststellen.<\/p>\n<p>Unf\u00e4hig und unwillig im Antisemitismus mehr als eine Spielart des Rassismus zu verstehen, bleibt es kein Wunder, dass Antisemitismus und Antizionismus in gro\u00dfen Teilen der Linken verbreitet sind und waren und antisemitische Gruppen wie BDS Unterst\u00fctzung finden.<\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten<\/h3>\n<p>1: Vgl. https:\/\/bdsmovement.net\/bdsintro (Zugriff am 30.04.2016)<\/p>\n<p>2: http:\/\/www.stopthewall.org\/downloads\/pdf\/boycott%20factsheet%20updated.pdf (Zugriff am 30.04.2016)<\/p>\n<p>3: (Zugriff am 10.05.2017).<\/p>\n<p>4: http:\/\/www.wiesenthal.com\/site\/apps\/nlnet\/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&amp;b=4441467&amp;ct=13047017 (Zugriff am 10.05.2017).<\/p>\n<p>5: Philosemitismus kann, heruntergebrochen, als \u00dcberidentifizierung mit Juden_J\u00fcdinnen verstanden werden, das hei\u00dft, dass dieser auch sehr schnell in sein Gegenteil Antisemitismus kippen kann.<\/p>\n<p>6: Der Name der Gruppe bezieht sich auf die Tupamaros (Movimiento de Liberaci\u00f3n Nacional \u2013 Tupamaros), eine kommunistische Guerillabewegung in Uruguay, welche von 1963 bis in die 70er Jahre als Untergrundbewegung aktiv war.<\/p>\n<p>7: Am 9. November 1938 fand die sogenannte \u201eReichskristallnacht\u201c statt.<\/p>\n<p>8: Dazu mehr in Tom Uhligs Artikel.<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Haury, Thomas: Zur Logik des deutschen Antizionismus. http:\/\/www.rote-ruhr-uni.com\/cms\/IMG\/pdf\/Haury_Logik.pdf (Zugriff: 09.05.2017).<\/p>\n<p>Markl, Florian: \u00dcber die Israelsolidarit\u00e4t in Zeiten des Krieges. Online erschienen f\u00fcr Caf\u00e9 Critique. http:\/\/www.cafecritique.priv.at\/israelsolidaritaet.html (Zugriff: 11.05.2017).<\/p>\n<p>Kloke, Martin (2010): Israelkritik und Antizionismus in der deutschen Linken. In: Schwarz-Friesel, Monika\/ Friesel, Evyatar\/ Reinharz, Jehuda (Hrsg.): Aktueller Antisemitismus \u2013 Ein Ph\u00e4nomen der Mitte. Walter de Gruyter GmbH &amp; Co. KG, Berlin\/New York. 73-92.<\/p>\n<p>Scheit, Gerhard (2002): Die Selbstzerst\u00f6rung der Linken. Von Jean Am\u00e9ry zu Edward Said. Vortrag, gehalten auf der Konferenz \u201eEs geht um Israel\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Verh\u00e4ltnis der Linken zu BDS, Antizionismus und dem Staat Israel. Jean Am\u00e9ry zufolge ist der Antisemitismus im Antizionismus enthalten, wie das Gewitter in der Wolke (Amery 1969, zitiert in Scheit 2002). 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