{"id":464,"date":"2017-07-15T16:40:01","date_gmt":"2017-07-15T14:40:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=464"},"modified":"2018-07-14T16:55:21","modified_gmt":"2018-07-14T14:55:21","slug":"die-autoritaere-persoenlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2017\/die-autoritaere-persoenlichkeit\/","title":{"rendered":"Die autorit\u00e4re Pers\u00f6nlichkeit"},"content":{"rendered":"<h2>Antisemitismus und Pseudomaskulinit\u00e4t<\/h2>\n<p>In den Arbeiten der Kritischen Theorie und der Forschungsgruppe um Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswick, Daniel Levinson und Nevitt Sanford (1950) spielt die autorit\u00e4re Pers\u00f6nlichkeit eine herausragende Rolle. In ihrer 1950 auf Englisch erschienen Arbeit <i>The Authoritarian Personality<\/i> sollten die zuvor theoretisch gefassten Konzepte der Kritischen Theorie methodisch getestet werden. Ziel war es. die besch\u00e4digten Subjekte in der falschen Gesellschaft, in der nicht die Befriedigung der Bed\u00fcrfnisse aller im Vordergrund steht, zu untersuchen. Die Arbeit stellt einen der wichtigsten Meilensteine in der Antisemitismusforschung dar, bietet aber gerade in der niemals zur G\u00e4nze ins Deutsche \u00fcbersetzten Originalausgabe auch einige wertvolle Einblicke auf die Geschlechterperspektive und die Virulenz von Antisemitismus und Sexismus, welche als zentrale Syndrome moderner Gesellschaften bezeichnet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Pseudomaskulinit\u00e4t<\/h3>\n<p>Die autorit\u00e4re Pers\u00f6nlichkeit, auch bekannt als autorit\u00e4tsgebundener Charakter, ist nicht nur durch den Wunsch nach Unterwerfung und Aggression gegen alles \u201aSchwache\u2018 gekennzeichnet, sondern auch durch eine spezifische Positionierung gegen\u00fcber dem, was als \u201atypisch\u2018 m\u00e4nnlich oder weiblich gilt (vgl. St\u00f6gner 2014, S. 41ff). Unter Pseudomaskulinit\u00e4t und Pseudofeminit\u00e4t<sup>1<\/sup> fassten die AutorInnen von <i>Authoritarian Personality <\/i>(1950) Vorstellungen zusammen, die auf strikt dichotomen Geschlechterkategorien und -rollen basieren. Geschlecht wird demgem\u00e4\u00df als starr, eindeutig und naturgegeben verstanden.<sup>2<\/sup> Insbesondere Eigenschaften wie Entschlossenheit, Souver\u00e4nit\u00e4t und Autonomie oder Willensst\u00e4rke werden dabei als \u201arein\u2018 m\u00e4nnlich betrachtet, w\u00e4hrend Passivit\u00e4t, Sanftheit und Schw\u00e4che als rein weiblich gelten. Jene Z\u00fcge, die gesellschaftlich dem jeweils anderen Geschlecht zugeordnet sind, werden vom Subjekt verleugnet, abgespalten und bek\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Dabei war es f\u00fcr Adorno und seine KollegInnen besonders wichtig, zu betonen, dass es sich eben nicht um Vorhandensein oder Abwesenheit gewisser Z\u00fcge im Subjekt handelt, sondern vielmehr um die strikte Einhaltung, Reproduktion und das Propagieren von als \u201atypisch\u2018 verinnerlichten Eigenschaften und Vorstellungen, wie auch um die versuchte Integration in die eigenen erlebten und gelebten Vorstellungen und die st\u00e4ndige Angst des Versto\u00dfes gegen die Geschlechterkonventionen und damit des Ausschlusses aus der identit\u00e4ren Geschlechtlichkeit (vgl. St\u00f6gner 2014). Ein Ausschluss aus dem Kreis der \u201eechten\u201c M\u00e4nner oder Frauen kommt in der falschen Gesellschaft einer Androhung des sozialen Todes gleich und kann mit nicht minderen Sanktionen einhergehen.<\/p>\n<h3>Die Krux mit der (m\u00e4nnlichen) Geschlechtsidentit\u00e4t<\/h3>\n<p>Eine identit\u00e4re, essentialistische, kern- und wesenhafte m\u00e4nnliche Geschlechtsidentit\u00e4t f\u00fchrt laut Rolf Pohl (2004) in Anlehnung an die Kritische Theorie zwangsl\u00e4ufig in die Spirale von Inklusion und Exklusion. Alles (vermeintlich) Nicht-Identische wird vom Subjekt abgespalten. Unerw\u00fcnschte oder unerlaubte Selbstanteile und affektive Impulse werden in einer unreflektierten, d. h. pathischen Projektion auf die Anderen projiziert. W\u00e4hrend die eigene M\u00e4nnlichkeit \u201arein\u2018 bleibt, wird alles Nicht-Identische, also was als weiblich, verweiblicht oder \u201auneindeutig\u2018 gilt, ausschlie\u00dflich im Anderen ausgemacht, projektiv zugeschrieben und hier stellvertretend gehasst und bek\u00e4mpft (vgl. auch Winter 2016). In m\u00e4nnlich-hegemonialen Gesellschaften (Raewyn Connel) gilt M\u00e4nnlichkeit als ideale Norm und ist damit Ma\u00dfstab des Menschlichen allgemein, wohingegen Weiblichkeit abgewehrt und abgewertet wird.<\/p>\n<p>Die Emp\u00f6rung gegen\u00fcber denen, die als minderwertig gelten, in diesem Fall die Frauen, \u201eseems to serve the double purpose of externalizing what is unacceptable in oneself, and of displacing one\u2018s hostility which otherwise turn against powerful \u201aingroups\u2018, e.g. the parents\u201c (Frenkel-Brunswick 1950, 406f), oder wie in unserem Fall den (als m\u00e4chtiger imaginierten) M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist aber M\u00e4nnlichkeit, aufgrund der niemals vollst\u00e4ndig vollziehbaren Abspaltung aller weiblichen (d.h. auch emotionalen, verletzlichen, schwachen, usw.) Selbstanteile, immer ein fragiles Konstrukt. Dadurch entsteht der Zwang sich der eigenen M\u00e4nnlichkeit zu versichern, indem diese permanent nach Best\u00e4tigung sucht.<\/p>\n<p>Else Frenkel-Brunswick (1950) beschreibt f\u00fcr die pseudomaskulinen autorit\u00e4ren M\u00e4nner, einen starken Drang, sich selbst als Ideal von M\u00e4nnlichkeit zu begreifen. Gegen\u00fcber Anzeichen weniger prunkvoller maskuliner Selbstanteile empfinden sie h\u00e4ufig Verlegenheit (Frenkel-Brunswick 1950, S. 393). Die weniger autorit\u00e4ren M\u00e4nner neigen dagegen viel eher dazu, die eigene Weiblichkeit zu akzeptieren (Frenkel-Brunswick 1950, S. 399) und gestehen Zweifel und Unzul\u00e4nglichkeiten bez\u00fcglich der Rolle als Mann viel eher ein. Die identit\u00e4re Pseudomaskulinit\u00e4t ist also mit dauernder Abwehr von Schw\u00e4che und m\u00f6glichen Kr\u00e4nkungssituationen verbunden. Ob der Unf\u00e4higkeit die eigene Verstricktheit in die gewaltvollen Verh\u00e4ltnisse, insbesondere der Selbstknechtung und des \u201aFunktionieren M\u00fcssens\u2018, und vor allem der Unf\u00e4higkeit, diese Verh\u00e4ltnisse zu reflektieren, werden Ersatzobjekte gesucht, die stellvertretend verfolgt werden. So kann die eigene Gruppe der Identischen als rein, sowie konflikt- und widerspruchsfrei imaginiert werden und vermeintliche Sicherheit bieten (vgl. Pohl 2004).<\/p>\n<h3>\u00dcberschneidungspunkte und Genese von Sexismus und Antisemitismus<\/h3>\n<p>In der Abwehr und Abwertung des Nicht-Identischen geben sich Antisemitismus und Sexismus im \u00dcbrigen nicht viel:<br \/>\nDie Abwertung \u201ades Juden\u2018 ist eine Projektion von all dem, was am (v. a. nationalen, aber auch z. B. religi\u00f6sen oder geschlechtlichen) Kollektiv respektive an modernen Herrschaftsverh\u00e4ltnissen und der allgemeinen Verfasstheit der falschen Gesellschaft als negativ und bedrohlich wahrgenommen oder erahnt wird. Auch f\u00fcr die AntisemitInnen gilt: Nicht-identisch ist das, was man selbst nicht ist, aber insgeheim gerne w\u00e4re, n\u00e4mlich frei. Entsprechend dem antisemitischen Topos der Uneindeutigkeit sind f\u00fcr die AntisemitInnen Juden und J\u00fcdinnen zudem eine Gefahr f\u00fcr die Geschlechterbinarit\u00e4t: so seien Juden besonders oft effeminiert und J\u00fcdinnen besonders maskulin und bedrohten damit die konventionellen Geschlechterkategorien. Im Antisemitismus steckt also selbst schon ein sexistisches Moment sowie die insgeheim begehrte Abweichung von der erzwungenen Geschlechtsidentit\u00e4t (vgl. St\u00f6gner 2014).<br \/>\nStarre Vorstellungen von der \u201aNat\u00fcrlichkeit\u2018 der Geschlechter sind Produkte der (m\u00e4nnlichen) Herrschaft, wie sie sich im Prozess der Zivilisation durchgesetzt haben.<\/p>\n<p>Marcuse (1967) machte Freud folgend darauf aufmerksam, dass Kultur und Zivilisation auf der Unterjochung menschlicher Triebe respektive K\u00f6rperlichkeit und tats\u00e4chlicher Individualit\u00e4tspotentiale beruhten. Mit diesem Prozess ging auch die Subjektwerdung einher, welche allerdings nicht alle Menschen gleicherma\u00dfen betraf: so waren es vor allem herrschende M\u00e4nner, die ihre \u00e4u\u00dfere wie innere \u201aNatur\u2018<sup>3<\/sup> unterwarfen und sich dadurch zu Subjekten konstituierten. Frauen wurden hingegen auf ihre Geschlechtlichkeit und damit \u201aNatur\u2018 reduziert. Das Selbst wurde so zum identischen, zweckgerichteten m\u00e4nnlichen Charakter (vgl. Horkheimer\/Adorno 1997). Das M\u00e4nnliche wurde zum Inbegriff der Herrschaft; das Nichtbeherrschbare als Weibliches abgespalten und durch Herrschaft versucht, verwaltbar zu machen und entsprechend mit Schw\u00e4che assoziiert. Die Assoziation der Frau mit \u201aNatur\u2018, als Gegenentwurf zu Kultur und Herrschaft ist wesentlich in diesem Prozess entstanden (vgl. St\u00f6gner 2014).<\/p>\n<p>Die Gleichsetzung der Frau mit \u201aNatur\u2018, beziehungsweise die Herabwertung auf blo\u00dfe Natur, entspricht immer auch einer Entmenschlichung (vgl. ebd.), \u201adie Frau\u2018 wird zu Eigentum. Weil ihr der Subjektstatus abgesprochen wurde, durfte mit ihr <i>verfahren <\/i>werden wie mit Vieh, wie mit Material. Aber wie \u201adas Weib\u2018 sollte auch \u201ader Jude\u2018 im Prozess der Zivilisation kein individuelles Ich und damit keinen Eigenwert entwickeln (vgl. Weininger 1920). Entsprechend sind auch dem Antisemitismus Bilder von Naturhaftigkeit inh\u00e4rent, wenn auch komplizierter und ambivalenter als im Sexismus (St\u00f6gner 2014, S. 32). Juden und J\u00fcdinnen werden im Antisemitismus sowohl mit Natur als auch Antinatur in Verbindung gebracht.<sup>4<\/sup><\/p>\n<p>Adorno und Horkheimer beschrieben in der Dialektik der Aufkl\u00e4rung, dass der Hass auf \u201adas Weib\u2018 wie auf \u201aden Juden\u2018 dieselbe Erkl\u00e4rung hat: \u201aJuden\u2018 und \u201aFrauen\u2018, tr\u00fcgen die \u201eSiegel der Herrschaft\u201c an der Stirn, man sehe es ihnen an, dass sie seit tausenden Jahren nicht geherrscht haben, \u201e[s]ie leben, obgleich man sie beseitigen k\u00f6nnte, und ihre Angst und Schw\u00e4che, ihre gr\u00f6\u00dfere Affinit\u00e4t zur Natur durch perennierenden Druck, ist ihr Lebenselixier. Das reizt den Starken, der die St\u00e4rke mit der angespannten Distanzierung zur Natur bezahlt und ewig sich die Angst verbieten mu\u00df, zu blinder Wut\u201c (Horkheimer\/Adorno 1997, 132f).<\/p>\n<p>Sowohl Sexismus als auch Antisemitismus sind widerspr\u00fcchlichste Zuschreibungen eigen, die sowohl die Angst vor der unbeherrschten inneren und \u00e4u\u00dferen Natur, wie auch der Abscheu vor der Zivilisation b\u00fcndeln (vgl. St\u00f6gner 2014, 32).<br \/>\nDiesen ambivalenten Naturvorstellungen gem\u00e4\u00df, erscheinen \u201aJuden\u2018 und \u201aFrauen\u2018 denen die sie hassen sowohl als schwach, als auch als bedrohliche \u00dcbermacht. Karin St\u00f6gner macht gerade an diesen Vorstellungen von \u201a\u00dcbermacht\u2018 die Verwandtschaft von Sexismus und Antisemitismus fest.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Zuletzt ist \u201adie Frau\u2018 wie \u201ader Jude\u2018 f\u00fcr die Autorit\u00e4ren aber eine st\u00e4ndige Erinnerung an die missgl\u00fcckte Unterwerfung der (eigenen) \u201aNatur\u2018. Beide wurden jahrhundertelang von aktiver Herrschaft ausgenommen, haben es aber dennoch irgendwie geschafft, in der m\u00e4nnlich-dominierten Welt zu \u00fcberleben und vermeintlich oder tats\u00e4chlich ihr Gl\u00fcck zu finden. Adorno und Horkheimer (1997) stellten fest, dass allein der Gedanke an Gl\u00fcck ohne Macht unertr\u00e4glich sein muss, da er \u00fcberhaupt erst Gl\u00fcck w\u00e4re. \u201aDie Frauen\u2018 ebenso wie \u201adie Juden\u2018 erinnern aber st\u00e4ndig an die erzwungenen Versagungen und Zumutungen moderner Vergesellschaftung. Sie erinnern daran, dass eine Welt ohne Herrschaft m\u00f6glich w\u00e4re, dass Gl\u00fcck ohne Herrschaft m\u00f6glich w\u00e4re. Das aber zu erdenken, dazu sind die autorit\u00e4tsgebundenen Charaktere unf\u00e4hig und nicht Willens.<\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten<\/h3>\n<p>1: Das griechische Pr\u00e4fix \u201epseudo-\u201c bedeutet in Bildungen mit Substantiven oder Adjektiven <i>scheinbar<\/i>, <i>unecht<\/i> oder <i>falsch<\/i>. Von einer \u201aechten\u2018 M\u00e4nnlichkeit kann dennoch, gem\u00e4\u00df Quindeau (2014) nicht gesprochen werden (siehe auch Fu\u00dfnote 2). Viel eher muss im Sinne von Adorno, Frenkel-Brunswick, Levinson und Sanford (1950) davon ausgegangen werden, dass weniger autorit\u00e4re M\u00e4nner, dahingehend \u201aechtere\u2018 M\u00e4nner sind, da sie weibliche Selbstanteile nicht bek\u00e4mpfen, sondern sie in ihre m\u00e4nnliche Geschlechtsidentit\u00e4t integrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>2: Ilka Quindeau (2014) erscheint es sinnvoll, Geschlecht nicht monolithisch, sondern als Kontinuum zu begreifen. M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit stellten demnach Pole eines Kontinuums dar, welches unterschiedliche Zwischenstufen, Mischungsverh\u00e4ltnisse und geschlechtliche Auspr\u00e4gungen erm\u00f6glicht (S. 84).<\/p>\n<p>3: Karin St\u00f6gner (2014) f\u00fchrt aus, wie der Naturbegriff der Kritischen Theorie nicht etwa auf \u201eurspr\u00fcngliche\u201c, also erste Natur rekurriert, sondern immer abh\u00e4ngig von der jeweiligen Bedeutung f\u00fcr die Gesellschaft ist. Erst die Gesellschaft verleiht der Natur ihre Bedeutung. Natur ist nicht vorgesellschaftlich zu denken, sondern verstricke in die gesellschaftlich-historische Dialektik von Fortschritt und Regression (S. 23).<\/p>\n<p>4: Exemplarisch seien etwa die j\u00fcdische Nase als Riechorgan, aber auch als Phallussymbol genannt. Darin wird die Projektion der besonderen Triebhaftigkeit von Juden und J\u00fcdinnen deutlich:<br \/>\nIm Riechen wird einerseits die Grenze von Subjekt und Objekt durch das In-sich-Aufnehmen des Au\u00dfen tendenziell aufgel\u00f6st, andererseits ist der durch die gro\u00dfe Nase gesteigerte, imaginierte Geruchs- und Geschmackssinn der Juden f\u00fcr den Antisemiten Ausdruck von Genuss, welchen sich \u201azivilisierte\u2018 V\u00f6lker nicht hinzugeben h\u00e4tten. Juden h\u00e4tten sich demzufolge nicht ausreichend von Natur losgel\u00f6st und drohen in Natur aufzugehen und zur\u00fcckzufallen. Andererseits gelten Juden und J\u00fcdinnen aber auch als \u00fcberzivilisiert. Unf\u00e4hig zu k\u00f6rperlicher Arbeit w\u00fcrden sie die \u201anat\u00fcrlichen\u2018 Gemeinschaften und V\u00f6lker unterwandern und von innen heraus zerst\u00f6ren (vgl. St\u00f6gner 2014).<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Adorno, Theodor W.\/ Else Frenkel-Brunswick\/Daniel J. Levinson\/R. Nevitt Sandord. The Authoritarian Personality, New York, 1950.<\/p>\n<p>Frenkel-Brunswick, Else. SEX; PEOPLE, AND SELF AS SEEN THROUGH THE INTERVIEWS. The Authoritarian Personality, New York, 1950. S. 390-441. Horkheimer, Max\/ Theodor W.<\/p>\n<p>Adorno. Dialektik der Aufkl\u00e4rung: Philosophische Fragmente. Frankfurt\/Main, 1997.<\/p>\n<p>Marcuse, Herbert. Triebstruktur und Gesellschaft. Frankfurt\/Main: Suhrkamp, 1967 [1957].<\/p>\n<p>Pohl, Rolf. Feindbild Frau. M\u00e4nnliche Sexualit\u00e4t, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen. Hannover: Offizin- Verlag, 2004.<\/p>\n<p>Quindeau, Ilka. Sexualit\u00e4t. Gie\u00dfen: Psychosozial-Verlag, 2014.<\/p>\n<p>St\u00f6gner, Karin. Antisemitismus und Sexismus: historisch-gesellschaftliche Konstellationen. Baden-Baden: Nomos Verlag, 2014.<\/p>\n<p>Weininger, Otto. Geschlecht und Charakter. Wien-Leipzig, 1920.<\/p>\n<p>Winter, Sebastian. \u201eGegen \u201an\u00e4rrischen Individualismus\u2018 und \u201aSexlust\u2018. Zur affektiven Attraktivit\u00e4t der Imaginationen geschlechtlichen Heils im \u201eNationalen Widerstand\u201c. Schiefheilungen: Zeitgen\u00f6ssische Betrachtungen \u00fcber Antisemitismus, 2016.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antisemitismus und Pseudomaskulinit\u00e4t In den Arbeiten der Kritischen Theorie und der Forschungsgruppe um Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswick, Daniel Levinson und Nevitt Sanford (1950) spielt die autorit\u00e4re Pers\u00f6nlichkeit eine herausragende Rolle. 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