{"id":474,"date":"2017-07-15T16:37:56","date_gmt":"2017-07-15T14:37:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=474"},"modified":"2018-07-14T16:32:33","modified_gmt":"2018-07-14T14:32:33","slug":"wer-die-hexen-jagt-der-jagt-auch-die-juden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2017\/wer-die-hexen-jagt-der-jagt-auch-die-juden\/","title":{"rendered":"\u201eWer die Hexen jagt, der jagt auch die Juden\u201c[1]"},"content":{"rendered":"<h2>\u00dcber Hexenwahn, Antisemitismus und den Untergang der magischen Welt.<\/h2>\n<p>In der Vorstellung ihrer Bev\u00f6lkerung war die mittelalterliche Welt durchdrungen von Geistern und D\u00e4monen. Die Natur schien beseelt von allerlei transzendenten Gestalten. Diese zur Verwirklichung eigener Zwecke anzurufen, war g\u00e4ngige Praxis. Ob bei Krankheit, schlechtem Wetter oder anderen Problemen, es wurde auf zahlreiche Zauber zur\u00fcckgegriffen. Das magische Weltbild war somit, neben der christlichen Lehre, pr\u00e4gend f\u00fcr die mittelalterliche Gesellschaft. Die magische Praxis baute auf einem gewissen N\u00e4heverh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Natur auf. Die Menschen begriffen sich noch nicht als von der Natur getrennt, sondern als Teil dieser. So spielte bei der Aus\u00fcbung von Magie Mimesis, das Nachahmen nat\u00fcrlicher Vorg\u00e4nge, eine gro\u00dfe Rolle.[<a href=\"#note_2\" name=\"link_2\">2<\/a>]<\/p>\n<p>Trotz ihrer faktischen Machtlosigkeit innerhalb der feudalen Gesellschaft, spielten Frauen im magischen Weltbild eine wichtige Rolle. Naturverbundenheit und damit auch magische F\u00e4higkeiten waren weiblich konnotiert. Diese Verkn\u00fcpfung basiert urspr\u00fcnglich auf Unkenntnis \u00fcber Prozesse der Zeugung und Geburt. Die geb\u00e4rende Frau wurde in Analogie zur fruchtbaren Natur gesetzt und eine Verbindung zwischen beiden imaginiert. Daher waren es prim\u00e4r Frauen, die im Zusammenhang mit Heilung und Geburt magische Praktiken aus\u00fcbten.[<a href=\"#note_3\" name=\"link_3\">3<\/a>] Nachdem die empirische Wissenschaft noch nicht entwickelt war, konnte dabei keine qualitative Unterscheidung zwischen Geisterbeschw\u00f6rung und der realen Wirkung, etwa von Heilkr\u00e4utern gezogen werden. Entsprechend dem ambivalenten Naturverh\u00e4ltnis hatten im magischen Weltbild sowohl der gute wie der b\u00f6se Zauber ihren Platz. Die Verfolgung magischer Praktiken richtete sich demgem\u00e4\u00df nicht gegen die Magie schlechthin, sondern nur gegen die vermeintlich b\u00f6sen Zauberkundigen. Wer durch Gl\u00fcck und Geschick mit der richtigen Dosis Kr\u00e4uter hantierte, wurde als Heilerin aufgesucht, wer versehentlich eine \u00dcberdosis verabreichte, fiel der Lynchjustiz des Mobs zum Opfer.[<a href=\"#note_4\" name=\"link_4\">4<\/a>]<\/p>\n<h3>Der kirchliche Angriff auf die Hexen<\/h3>\n<p>Im Zuge des chaotischen Umbruchs zwischen feudaler und kapitalistischer Gesellschaft, sollte das magische Weltbild des Mittelalters gemeinsam mit tausenden Frauen seinen Untergang erfahren. Reform und Gegenreformation, zahlreiche Kriege und Epidemien, sowie die sogenannte urspr\u00fcngliche Akkumulation, die Herausbildung des Kapitals, rissen die feudale Gesellschaft aus ihren Fugen. Das kirchliche Weltbild einer einmaligen, g\u00f6ttlichen Ordnung geriet ins Wanken. Angesichts massiver sozialer Umw\u00e4lzungen und Verwerfungen schien es nicht mehr auszureichen, um Gesellschaft ad\u00e4quat zu erkl\u00e4ren. Als Reaktion leitete die Kirche einen Angriff auf das mit ihr konkurrierende magische Weltbild und seine Vertreter_innen ein. Die unheilige Allianz zwischen Menschen und von D\u00e4monen durchdrungener Natur sollte ein Ende haben.[<a href=\"#note_5\" name=\"link_5\">5<\/a>] Im Zuge dieses Angriffs durchlief die kirchliche Einstellung zur Hexerei einen Wandlungsprozess. War etwa der Hexensabbat, ein n\u00e4chtliches Treffen hunderter Hexen, in fr\u00fchere Zeit noch f\u00fcr Unsinn erkl\u00e4rt worden, erschien er jetzt als reale Gefahr. Ende des 15. Jahrhunderts waren bereits zahlreiche kirchlich autorisierte Werke erschienen, die sich der Beschreibung von Hexerei und Hexen widmeten. Der Hexenwahn war geboren.[<a href=\"#note_6\" name=\"link_6\">6<\/a>]<\/p>\n<h3>Der Staat, die Wissenschaft und der grassierende Hexenwahn<\/h3>\n<p>Im Verlauf des 16. Jahrhunderts ging die Initiative zur Hexenjagd von kirchlichen zu weltlichen Autorit\u00e4ten \u00fcber. Der Staat begann eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle im Kampf gegen das Hexenwesen zu spielen.[<a href=\"#note_7\" name=\"link_7\">7<\/a>] Dabei wurde in der Natur der Grund f\u00fcr allerlei \u00dcbel gesehen. In den Frauen, als Ausdruck der Naturverbundenheit und des Sich-Einlassens mit der Natur, wurden diese bek\u00e4mpft.<br \/>\nZudem setzte sich in der im Entstehen begriffenen, modernen Wissenschaft, eine Trennung von Mensch und Natur durch. An Stelle des bisher bestehenden Nahe\u00adverh\u00e4ltnisses sollte ein distanzierter Umgang treten. Nur so lie\u00dfe sich die angestrebte Beherrschung der inneren wie \u00e4u\u00dferen Natur bewerkstelligen.[<a href=\"#note_8\" name=\"link_8\">8<\/a>] Erstere fasst dabei den Trieb, letzterer die Umwelt und ihre Kr\u00e4fte. Mit Silvia Bovenschen l\u00e4sst sich zusammen\u00adfassen: \u201eEs war [&#8230;] der Vorwurf der Komplizenschaft mit den geheimnis\u00advollen Kr\u00e4ften der Natur (die den Menschen identisch erschienen mit jenen, die das Sozialgef\u00fcge sprengten), der im Zentrum des Verdachts gegen die Hexen stand\u201c.[<a href=\"#note_8\" name=\"link_9\">9<\/a>] Als verderblich und fortschrittshemmend begriffen, sollte das magische Weltbild in den Flammen verschwinden.<\/p>\n<p>Jede verbrannte Hexe rief dabei eine neue Welle der Verfolgung hervor. Die Individuen, in Folge der zerfallenden feudalen Gesellschaft auf sich selbst zur\u00fcckgeworfen, waren zum Wahn bereit. Massenangst vor und Massenwut auf die Hexen machte sich breit.[<a href=\"#note_10\" name=\"link_10\">10<\/a>] \u201eDies ging so weit, dass im Zuge der Vermehrung der Scheiterhaufen jedes Mi\u00dfgeschick und jeder Unfall, der sich irgendwo ereignete, den Hexen zugeschrieben wurde; die so erschreckten Christen verd\u00e4chtigten sich gegenseitig Sklaven des Satans zu sein, dessen Hand man \u00fcberall wahrzunehmen glaubte\u201c.[<a href=\"#note_11\" name=\"link_11\">11<\/a>]<\/p>\n<h3>Melange der Stereotype: Hexen, Teufel und \u201eder Jude\u201c<\/h3>\n<p>Etwa gleichzeitig mit dem aufkommenden Hexenwahn, erlebte auch das antisemitische Ressentiment eine Konjunktur. Die stereotypen Bilder von Hexen und Juden sind sich dabei teils sehr \u00e4hnlich. Auch der Teufel, welcher im Vorfeld und Zusammenhang mit der Hexen\u00adverfolgung einen Bedeutungszuwachs erfuhr, spielte hier eine Rolle. Poliakov schreibt: \u201eWenn man jetzt die Legenden, die im gleichen Zeitraums (dem der Hexen\u00adverfolgung Anm. M.R.) \u00fcber die Juden im Umlauf sind, einer \u00dcberpr\u00fcfung unterzieht [&#8230;], dann kommt man zu der Feststellung, da\u00df sie in ihrer Person die neuen Merkmale des Teufels und der Hexen miteinander vereinigen\u201c.[<a href=\"#note_12\" name=\"link_12\">12<\/a>] So erschienen die Juden im antisemitischen Stereotyp als m\u00e4nnlich und weiblich zugleich.<\/p>\n<p>In ihrer imaginierten \u00c4hnlichkeit zum Teufel besitzen sie Merkmale \u00fcbersteigerter M\u00e4nnlichkeit. Sie sind dem (christlichen) Menschen in gewisser Weise \u00fcberlegen und werden unbewusst gef\u00fcrchtet und beneidet. Im Gegensatz dazu leiden die Juden auch an allerhand Schw\u00e4chen. In Zeiten massenhafter, misogyner Raserei sind es weibliche Attribute, welche die verachtenswerte Seite des B\u00f6sen repr\u00e4sentieren. So gingen die zeitgen\u00f6ssischen Antisemit_innen davon aus, j\u00fcdische Frauen und M\u00e4nner w\u00fcrden monatliche Blutungen haben.[<a href=\"#note_13\" name=\"link_13\">13<\/a>] \u201eDie Gesetze gegen die Hexenmeister geh\u00f6ren \u00fcbrigens zu den Verordnungen, die die rechtliche Stellung der Juden regeln; es erscheint als ganz selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df die Juden gleichzeitig Zauberer sind\u201c.[<a href=\"#note_14\" name=\"link_14\">14<\/a>]<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich festhalten, dass der Hexenwahn als Antwort auf soziale Ver\u00e4nderungen im \u00dcbergang zwischen feudalen und kapitalistischen Verh\u00e4ltnissen verstanden werden muss. Eine zentrale Rolle spielt die sich neu herausbildende Beziehung von Mensch und Natur. An Stelle einer bisher angenommen Einheit, trat das Gebot des distanzierten Verh\u00e4ltnisses.<br \/>\n\u201eIn seinem Verlauf (des Prozesses der Hexen\u00adverfolgung Anm. M.R.) wurden die letzten Momente einer Koinzidenz von Ich und Natur, die den magischen Praktiken der Hexen inh\u00e4rent gewesen waren, zerst\u00f6rt\u201c.[<a href=\"#note_15\" name=\"link_15\">15<\/a>] Frauen, in der magischen Welt des Mittelalters noch Subjekt der Naturbeherrschung, wurden zum Gegenstand der Unterdr\u00fcckung. Einst war ihnen die Beschw\u00f6rung der Naturkr\u00e4fte als n\u00fctzliche Potenz angerechnet worden. Nun erschien ihre Kontrolle aufgrund eines vorgeblichen N\u00e4heverh\u00e4ltnisses zur Natur als notwendig. Die damals grassierende Misogynie spiegelte sich auch im Antisemitismus wieder. Es waren die weiblichen Eigenschaften, welche den Juden, neben der ihnen zugeschriebenen Gef\u00e4hrlichkeit und Macht, auch eine verachtenswerte Komponente zukommen lie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten<\/h3>\n<p><a href=\"#link_1\" name=\"note_1\">1<\/a>: L\u00e9on Poliakov (1978): Geschichte des Antisemitismus. Bd. 2. Das Zeitalter der Verteufelung und des Ghettos. Worms: Verlag Georg Heintz, S. 53<\/p>\n<p><a href=\"#link_2\" name=\"note_2\">2<\/a>: Trumann, Andrea (2002): Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Sp\u00e4tkapitalismus, Stuttgart: Schmetterling-Verlag, S. 97ff<\/p>\n<p><a href=\"#link_3\" name=\"note_3\">3<\/a>: Bovenschen (1977): Die aktuelle Hexe, die historische Hexe und der Hexenmythos. Die Hexe: Subjekt der Naturaneignung und Objekt der Naturbeherrschung. In: Becker, Bovenschen, Brackert u.a.: Aus der Zeit der Verzweiflung. Zur Genese und Aktualit\u00e4t des Hexenbildes. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 282ff<\/p>\n<p><a href=\"#link_4\" name=\"note_4\">4<\/a>: Bovenschen (1977): S. 279 und S. 286f<br \/>\n<a href=\"#link_5\" name=\"note_5\">5<\/a>: Bovenschen (1977): S. 276ff<br \/>\n<a href=\"#link_6\" name=\"note_6\">6<\/a>: Popliakov (1978): S. 40ff<br \/>\n<a href=\"#link_7\" name=\"note_7\">7<\/a>: Federici (2012): S. 209<br \/>\n<a href=\"#link_8\" name=\"note_8\">8<\/a>: Trumann (2002): S. 98ff<br \/>\n<a href=\"#link_9\" name=\"note_9\">9<\/a>: Bovenschen (1977): S. 281<br \/>\n<a href=\"#link_10\" name=\"note_10\">10<\/a>: Bovenschen (1977): S. 42f<br \/>\n<a href=\"#link_11\" name=\"note_11\">11<\/a>: Poliakov (1978): S. 43<br \/>\n<a href=\"#link_12\" name=\"note_12\">12<\/a>: Poliakov (1978): S. 44f<br \/>\n<a href=\"#link_13\" name=\"note_13\">13<\/a>: Poliakov (1978): S. 43ff<br \/>\n<a href=\"#link_14\" name=\"note_14\">14<\/a>: Poliakov (1978): S. 45<br \/>\n<a href=\"#link_15\" name=\"note_15\">15<\/a>: Bovenschen (1977): S. 292<br \/>\n<a href=\"#link_16\" name=\"note_16\">16<\/a>: Bovenschen (1977): S. 292<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Federici, Silvia(2012): Caliban und die Hexe. Frauen, der K\u00f6rper und die urspr\u00fcngliche Akkumulation. Wien: Mandelbaum Verlag<\/p>\n<p>Bovenschen, Silvia (1977): die aktuelle Hexe, die historische Hexe und der Hexenmythos. Die Hexe: Subjekt der Naturaneignung und Objekt der Naturbeherrschung. In: Becker, Bovenschen, Brackert u.a.: Aus der Zeit der Verzweiflung. Zur Genese und Aktualit\u00e4t des Hexenbildes. Frankfurt am Main: Suhrkamp<\/p>\n<p>Poliakov, L\u00e9on (1978): Geschichte des Antisemitismus. Bd. 2. Das Zeitalter der Verteufelung und des Ghettos. Worms: Verlag Georg Heintz<\/p>\n<p>Trumann, Andrea (2002): Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Sp\u00e4tkapitalismus, Stuttgart: Schmetterling-Verlag<\/p>\n<p>G\u00f6llner, Renate (2015): Hexenwahn und Feminismus. \u00dcber die Dialektik feministischer Aufkl\u00e4rung am Beispiel von Silvia Bovenschens Kritk. In: Sans Phrase. Zeitschrift f\u00fcr Ideologiekritik. Heft 7, Herbst 2015,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Hexenwahn, Antisemitismus und den Untergang der magischen Welt. In der Vorstellung ihrer Bev\u00f6lkerung war die mittelalterliche Welt durchdrungen von Geistern und D\u00e4monen. Die Natur schien beseelt von allerlei transzendenten Gestalten. Diese zur Verwirklichung eigener Zwecke anzurufen, war g\u00e4ngige Praxis.&hellip; <a href=\"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2017\/wer-die-hexen-jagt-der-jagt-auch-die-juden\/\" class=\"more-link\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[3,56],"coauthors":[54],"class_list":["post-474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-20","tag-antisemitismus","tag-hexen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=474"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":500,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/474\/revisions\/500"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=474"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}