{"id":54,"date":"2016-10-19T17:05:59","date_gmt":"2016-10-19T15:05:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=54"},"modified":"2018-04-05T13:28:48","modified_gmt":"2018-04-05T11:28:48","slug":"volksgemeinschaft-und-nationalsozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2016\/volksgemeinschaft-und-nationalsozialismus\/","title":{"rendered":"Volksgemeinschaft und Nationalsozialismus"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee der Volksgemeinschaft hat die Naturalisierung der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft zur Basis. Im Nationalsozialismus ist diese Idee nicht von Eroberung, Raub, Vertreibung und einem Antisemitismus, der in der Vernichtung endet, zu trennen.<\/p>\n<p>Volksgemeinschaft? Unweigerlich werden viele beim Lesen dieses Wortes an den Nationalsozialismus denken. Dessen Exponent_innen hatten doch immerzu davon gesprochen. Ab und an trifft man jedoch auch in j\u00fcngster Vergangenheit auf Parteien, die dieser Idee nachh\u00e4ngen. So forderte die AfD Sachsen-Anhalt ihre Anh\u00e4nger_innen letztes Weihnachten per Facebook dazu auf, \u00fcber deren Verantwortung f\u00fcr die Volksgemeinschaft nachzudenken. In \u00d6sterreich gibt es mit der FP\u00d6 eine Partei, die seit Jahrzehnten so erfolgreich ist, wie es sich die AfD nur ertr\u00e4umen kann und die bis 1998 ein Bekenntnis zur deutschen Volksgemeinschaft in ihrem Parteiprogramm stehen hatte. Von der \u00d6ffentlichkeit relativ unbemerkt fand das Bekenntnis 2011 seinen Weg zur\u00fcck ins Programm der FP\u00d6. Nun ein wenig versteckt.<\/p>\n<p>Was genau soll das aber sein, eine Volksgemeinschaft? Diese Ideologie geht von der prinzipiellen Gleichheit all jener aus, die zum Volk geh\u00f6ren. Fatal f\u00fcr alle, die nicht dazu geh\u00f6ren. Denn diese Gleichheit nach innen geht einher mit einer Abgrenzung nach au\u00dfen. Marxistisch geschulte Leser_innen werden jetzt nicht ganz zu Unrecht einwenden, in der Gesellschaft g\u00e4be es doch unterschiedliche Klassen, deshalb sei die Ideologie ziemlicher Unsinn. Damit haben sie nat\u00fcrlich Recht. Leider war die Rede von der Volksgemeinschaft keine pure Propaganda, die Nationalsozialist_innen wollten sie wirklich herstellen.<br \/>\nDies musste notwendigerweise in der Osteroberung und der Judenvernichtung gipfeln. Doch bevor wir zum Nationalsozialismus kommen, gehen wir ein wenig weiter zur\u00fcck in der Geschichte und kl\u00e4ren woher das alles kommt.<\/p>\n<h3>Die Vorgeschichte der Volksgemeinschaft<\/h3>\n<p>Die Idee, alle Angeh\u00f6rige eines Volkes seien gleich, war wie so vieles andere keine Erfindung der NSDAP. Erstmals hatte diese Vorstellung im Ersten Weltkrieg Hochkonjunktur. Man sprach damals von Wehr- und Volksgemeinschaft. Die SPD war mittendrin statt nur dabei.<br \/>\nVon einer internationalistischen Partei, die dem Frieden verpflichtet war, schwenkte sie 1914 auf einen Kriegskurs um und bewilligte die f\u00fcr das deutsche Vorhaben erforderlichen Kriegskredite. Der Dank daf\u00fcr war ein Kriegssozialismus, also ein Etatismus nach Ma\u00dfgabe der deutschen Kriegsf\u00fchrung. Zudem gab es lobende Worte des Kaisers, der keine Parteien, sondern nur mehr Deutsche erkennen konnte. Dieses Augusterlebnis und der Kriegssozialismus gingen an der SPD nicht spurlos vorbei. Im G\u00f6rlitzer-Partei-Programm von 1921 sollten die nat\u00fcrlichen Produktionsfaktoren, die der Energiegewinnung dienen, der kapitalistischen Ausbeutung entzogen und der Volksgemeinschaft untergeordnet werden.<br \/>\nNeben der Sozialdemokratie propagierten v\u00f6lkische Gruppen, wie die Autoren der \u201eKonservativen Revolution\u201c die Errichtung einer Volksgemeinschaft. Diese Ideen waren jedoch kein deutsches Spezifikum. \u00dcberall in Europa entstanden bereits Ende des 19. Jahrhunderts Parteien, die das parlamentarische System ablehnten und f\u00fcr sich reklamierten, \u00fcber den Parteien und deren Streitereien zu stehen. Auch 2016 ist dieser Typ von Partei wieder en vogue.<\/p>\n<p>Es sind Parteien, die sich gegen das Establishment stellen, bestimmte Bereiche des politischen Systems verdammen und im Namen des Volkes tabula rasa mit den zivilisierenden Vermittlungsformen des Parlamentarismus machen wollen. Dies verweist darauf, dass die Hinwendung zu solchen Ideen nicht in einem deutschen Sonderweg, sondern in einer Tendenz des Kapitals angelegt ist, die sich jedoch zuerst in Deutschland bahn brach. Dies jedoch wieder nicht zuf\u00e4llig. Die liberale Phase des Kapitalismus, die durch Freihandel, Markt und Unternehmerkonkurrenz charakterisiert werden kann und mit dem Parlamentarismus verbunden war, kam ab ca. 1870 an ihr Ende. Die kapitalistische Konkurrenz dr\u00e4ngte notwendig auf die Konzentration des Kapitals in Kartellen und Monopolen. In Deutschland trafen nun zwei Entwicklungen aufeinander, die sich als zukunftstr\u00e4chtig erweisen sollten. Dem Staat kam dort nie die reine Nachtw\u00e4chterfunktion zu wie in Gro\u00dfbritannien und zudem war das B\u00fcrgertum \u00f6konomisch sehr schwach. Die Kapitalisierung und der Ausbau von Infrastruktur musste mithilfe von Staatsinterventionen bewerkstelligt werden. Die \u00c4ra des Imperialismus erforderte jedoch \u00fcberall ein mehr an Staatseingriffen. Die deutsche R\u00fcckschrittlichkeit wurde zum Vorsprung.<\/p>\n<p>Streiks und Klassenkampf wurden unter diesen Bedingungen zu einer existenziellen Bedrohung f\u00fcr das Fortbestehen des Kapitals. Denn die Monopole waren aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe too big to fail. Die Arbeiter_innenbewegung musste deshalb befriedigt und integriert werden. Dazu wurde das Wahlrecht ausgeweitet und eine Sozialgesetzgebung verabschiedet, so lud man sich ein neues Problem auf: Waren in den Parlamenten w\u00e4hrend der liberalen Phase des Kapitalismus nur unterschiedliche Fraktionen der Bourgeoisie vertreten, traten jetzt auf der Ebene des Parlaments die Widerspr\u00fcche zwischen den Interessen der Arbeiter_innen und denen der verschiedenen Kapitalfraktionen aufeinander. Der Klassenkampf wurde auf der Ebene des Parlaments zum Dauerzustand. In Zeiten der Monopole wurden die Parlamente damit immer mehr zum Hemmschuh, weil sie die Kapitalreproduktion st\u00f6rten. Schnell fanden sich Bewegungen und Parteien, die im Sinne der Erfordernisse der Kapitalakkumulation agierten und die Parlamente als Quasselbuden denunzierten, in denen nur Parteiengez\u00e4nk herrsche. Im Namen von Volk oder Nation verdammten sie die Partikularinteressen der Klassenparteien. In Deutschland und \u00d6sterreich begann der Siegeszug der Nationalsozialisten mit der Weltwirtschaftskrise von 1929. Kapitalreproduktion und Parlamentarismus widersprachen sich immer mehr und der Nationalsozialismus trat an, das Kapitalverh\u00e4ltnis auf seiner eigenen Grundlage zu \u00fcberwinden und zu \u201aretten\u2018.<\/p>\n<h3>Volksgemeinschaft ist Eroberung, Raub und Vertreibung<\/h3>\n<p>Die NSDAP wollte die Volksgemeinschaft, f\u00fcr sie war dies gleichbedeutend mit dem deutschen Sozialismus. Das Kapitalverh\u00e4ltnis wurde in der NS-Ideologie bewusstlos zur Natur des Menschen erkl\u00e4rt. Die Widerspr\u00fcche der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft wurden zu Gegens\u00e4tzen der menschlichen Natur verkl\u00e4rt. Der Klassenkampf wurde zum Rassenkampf und der Antikapitalismus zum Antisemitismus transformiert. Wie aber nun die Gesellschaft revolutionieren, also die Volksgemeinschaft herstellen, wenn man von ihrer Nat\u00fcrlichkeit ausgeht?<br \/>\nDurch eine Revolution des Bewusstseins, eine moralische Kritik der Ausbeutung und durch Eroberung und Raub in Osteuropa. Not und Entbehrung konnten in dieser Ideologie nicht abgeschafft werden. Deshalb musste man im Rassenkampf zu den Gewinnern geh\u00f6ren. Nach diesen Pr\u00e4missen agierten die Nationalsozialisten auch schon w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs. Osteuropa wurde gepl\u00fcndert, um in Deutschland ein gewisses Ma\u00df an Wohlstand zu erhalten. Was nach einem Sieg der Nationalsozialisten zu erwarten gewesen w\u00e4re, l\u00e4sst sich in der Tendenz deshalb schon aus der Praxis des Krieges ablesen: Noch der niedrigste Deutsche sollte \u00fcber den Angeh\u00f6rigen anderer \u201eV\u00f6lker\u201c stehen. Schwere und gef\u00e4hrliche Arbeiten wurden an letztere \u00fcbertragen. Vertreibung und Tod wurden dabei in Kauf genommen.<\/p>\n<h3>Der industrielle Kapitalist als Arbeiter<\/h3>\n<p>Wie nun aber eine Volksgemeinschaft herstellen, wenn doch die Widerspr\u00fcche der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft weiter bestehen? Dazu propagierten die Nationalsozialisten die Gemeinschaft der Arbeiter, der Schaffenden, die alle die gleichen Interessen h\u00e4tten. Hier kam dem Nationalsozialismus die Ideologie der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft zu pass. Um dies genauer auszuf\u00fchren, werfen wir einen kurzen Blick in den 3. Band des Kapitals. Im Kapitel \u00fcber den Zins und Unternehmergewinn kl\u00e4rt uns Karl Marx \u00fcber eine Ungeheuerlichkeit auf, dass sich n\u00e4mlich der industrielle Kapitalist selbst als Arbeiter sieht, der in Opposition zum Zins- bzw. Geldkapital steht. Wie geht das ganze nun vonstatten? Zuerst kl\u00e4ren wir aber einmal die Begrifflichkeit.<br \/>\nWas ist Zins: Zins ist ein Teil des Profits, den der fungierende bzw. industrielle Kapitalist an den Eigent\u00fcmer und Verleiher dieses Kapitals wegzahlen muss. Es ist erst die Trennung der Klasse der Kapitalisten in Geldkapitalisten und industrielle Kapitalisten, die \u00fcberhaupt die Kategorie des Zinses schafft und einen Teil des Profits in Zins verwandelt. Den b\u00fcrgerlichen \u00d6konomen und nicht nur ihnen erscheint nun ein Teil des Profits, der Zins, als alleinige Frucht des Kapitals.<br \/>\nDer Unternehmergewinn hingegen erscheint aus dem fungieren und der aktiven Funktion des Kapitalisten zu entspringen, aus dessen Arbeit. Dieser Schein verdinglicht sich zur b\u00fcrgerlichen Wirklichkeit.<\/p>\n<p>F\u00fcr das b\u00fcrgerliche Subjekt erscheint es so, als ob ein Teil des Rohprofits dem Kapital selbst entspringe (Zins) und der andere durch die Aktivit\u00e4t und Arbeit des fungierenden Kapitalisten entstehe (Unternehmergewinn). Dies ist Ausdruck des Fetischismus der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, die Dingen Eigenschaften zuspricht, die sie nur aufgrund der von Menschen bewusstlos geschaffenen und reproduzierten Gesellschaft haben. So entsteht der Wunderglaube Kapital erzeuge aus sich heraus mehr Kapital, ohne im Produktionsprozess eingesetzt worden zu sein.<br \/>\nDer fungierende Kapitalist wird als Arbeiter gesehen, denn seine Funktion, die Arbeiter_innen im Produktionsprozess auszubeuten, kostet den Ungl\u00fccklichen M\u00fche, egal ob diese von ihm selbst verrichtet wird oder ob er jemand daf\u00fcr bezahlt. Im Kopf des fungierenden Kapitalisten entwickelt sich die Wahnidee, sein Unternehmergewinn sei Arbeitslohn, der aufgrund der Komplexit\u00e4t seiner Arbeit nat\u00fcrlich auch viel h\u00f6her ausf\u00e4llt, als jener der einfachen Arbeiter_innen. Seine Funktion als Ausbeuter vergisst er in seinem Gegensatz zum Geldkapital.<br \/>\nDabei nimmt der Geldkapitalist nur \u00fcber das geborgte Kapital an der Ausbeutung der Arbeiter_innen teil, welche in Wirklichkeit durch den fungierenden bzw. industriellen Kapitalisten erledigt wird. Doch das alles wird nicht gesehen. Ganz im Gegenteil. Der industrielle Kapitalist erscheint vor diesem Hintergrund und im Gegensatz zum Geldkapitalisten als einfacher Tr\u00e4ger des Arbeitsprozesses, als Arbeiter, als Lohnarbeiter. Der Ort der Ausbeutung scheint nun au\u00dferhalb der Produktion zu liegen, und soll allein vom Geldkapitalisten ausgehen. Die Ausbeutung in der Produktion durch den industriellen Kapitalisten und die ausgebeuteten Arbeiter_innen, fallen in dieser Sichtweise im Begriff der Arbeit zusammen. Soweit die Ausf\u00fchrungen von Karl Marx \u00fcber die verkehrte Sicht der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft \u00fcber sich selbst. An diese verkehrte b\u00fcrgerliche Sichtweise kann der nationalsozialistische und faschistische Ausbeutungsbegriff (der sich fundamental vom marx\u2019schen Ausbeutungsbegriff unterscheidet) andocken. Ausbeutung bedeutet f\u00fcr den Nationalsozialismus die Ausbeutung des schaffenden Kapitalisten und der deutschen Arbeiter_innen durch das Zinskapital.<\/p>\n<h3>Volksgemeinschaft und Antisemitismus<\/h3>\n<p>Vor diesem Hintergrund l\u00e4sst sich leicht erkennen, warum die Nationalsozialistische Arbeiterpartei, den \u201eArbeiter\u201c in ihrer Parteibezeichnung mitf\u00fchrte. Arbeit wurde definiert wie in der b\u00fcrgerlichen \u00d6konomie und zu sch\u00fctzen war sie vor der Ausbeutung durch das Geld- und Zinskapital. Dabei ging der NS \u00fcber die b\u00fcrgerliche Ideologie hinaus und identifizierte das Geld- und Zinskapital mit den Juden. Gleichzeit radikalisierte der Nationalsozialismus den Antisemitismus des 19. Jahrhunderts und erkl\u00e4rte das Geld- und Zinskapital zur Basis der immaginierten geistigen Herrschaft des Judentums \u00fcber die Welt. Die Funktion konnte auch von Nicht-Juden ausgef\u00fcllt werden, was erkennen l\u00e4sst, dass der Antisemitismus der Nazis grenzenlos war und sich immer neue Feindgruppen gesucht h\u00e4tte, um das j\u00fcdische Prinzip aus der Welt zu schaffen. Was in der naturalisierten Sichtweise mit der Vernichtung der Juden und sp\u00e4ter wohl auch mit Gruppen, die als Juden identifiziert worden w\u00e4ren, zusammenfiel. 1945 wurde der Nationalsozialismus viel zu sp\u00e4t unter schweren Opfern von den Alliierten niedergerungen.<\/p>\n<p>Heute agieren jene Parteien, die verdruckst von Volksgemeinschaft sprechen aus einer defensiven Position heraus. Eroberung von fremden L\u00e4ndern und die Zielsetzung der Befreiung der Welt von der Ausbeutung treten hinter die fremdenfeindliche Verteidigung der eigenen Kultur zur\u00fcck. Exemplarisch daf\u00fcr steht die FP\u00d6, die das nationale Kapital von den G\u00e4ngelungen der Steuerlast befreien will und den echten \u00d6sterreicher_innen verspricht, dass nur mehr sie von den immer kleiner werdenden Sozialt\u00f6pfen profitieren sollen. Voller Neid und Abscheu blickt die FP\u00d6 deshalb auf Bewegungen, die das alte Programm in modernisierter Form vertreten und sowohl Welteroberung, Almosen\u00f6konomie als auch antisemitische Verschw\u00f6rungstheorien im Petto haben. Die Volksgemeinschaft hei\u00dft dort nur Umma[<a href=\"#note_1\" name=\"link_1\">1<\/a>].<\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Michael Fischer<\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten:<\/h3>\n<p><a href=\"#link_1\" name=\"note_1\">1<\/a>: Umma bezeichnet die Gemeinschaft der rechtgl\u00e4ubigen Muslime und ist ein zentraler Begriff expansionistischer islamistischer Bewegungen. Darunter fallen so verschiedene und untereinander verfeindete Bewegungen wie die Muslimbr\u00fcder, die Hamas, ISIS aber auch die schiitische Hisbollah oder der Iran. Diese Bewegungen verfolgen mittelfristig das Ziel der Islamisierung des Nahen Ostens. Das unrealistische, aber deswegen nicht harmlose Endziel dieser Bewegungen ist die weltweite Durchsetzung der islamischen Herrschaft.<\/p>\n<h3>Literatur:<\/h3>\n<ul>\n<li>Willy Huhn: Der Etatismus der Sozialdemokratie. Zur Vorgeschichte des Nazifaschismus, Freiburg 2003.<\/li>\n<li>Rainer Rotermundt: Verkehrte Utopien. Nationalsozialismus \u2013 Neonazismus \u2013 Neue Barbarei, Frankfurt 1980.<\/li>\n<li>Karl Marx: Das Kapital. Dritter Band, Berlin 2008<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee der Volksgemeinschaft hat die Naturalisierung der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft zur Basis. Im Nationalsozialismus ist diese Idee nicht von Eroberung, Raub, Vertreibung und einem Antisemitismus, der in der Vernichtung endet, zu trennen. Volksgemeinschaft? 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