{"id":637,"date":"2020-07-21T20:00:28","date_gmt":"2020-07-21T18:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=637"},"modified":"2020-08-03T20:37:48","modified_gmt":"2020-08-03T18:37:48","slug":"nicht-boes-gemeint-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2020\/nicht-boes-gemeint-corona\/","title":{"rendered":"Nicht b\u00f6s gemeint \u2013 Corona und der soziale Bereich"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Sozialbereich wird zwar nicht erst seit Covid-19 bei der gesellschaftlichen Verteilung von Mitteln und Anerkennung zu wenig bedacht, die vorhandenen Probleme werden durch die Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie nur offensichtlicher.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir mit einem Beispiel. Ort: eine Wohngemeinschaft f\u00fcr Menschen mit psychischen Erkrankungen in Wien; Zeitraum: Anfang April 2020; betroffene Personen: die vierzehn Bewohner_innen der WG, ein Team aus zehn Betreuer_innen, Reinigungspersonal und Leitungspersonen der Einrichtung. Anlassfall: ein Bewohner hat erh\u00f6hte Temperatur. Das wird bei einer Fahrt ins Spital nach einer psychischen Krise festgestellt. Procedere: Die Person wird getestet und gilt fortan als Verdachtsfall. Da es im Spital zu keiner Aufnahme kommt, wird sie in die WG zur\u00fcckgeschickt und muss sich dort in Quarant\u00e4ne begeben. Die anderen Bewohner_innen werden darauf hingewiesen, dass sie sich dem Bewohner nur mit einer FFP2 Maske n\u00e4hern d\u00fcrfen. F\u00fcr die Bewohner_innen gibt es diese Masken allerdings (noch) nicht, nur den Mitarbeiter_innen steht jeweils eine zur Verf\u00fcgung, die wiederzuverwenden ist, weil ein solcher Mangel herrscht. Der Bewohner wird dar\u00fcber informiert, dass er sich in Isolation zu begeben hat, d.h., sein Zimmer bis zu einem negativen Testergebnis nicht verlassen darf. Die Wohngemeinschaft bekommt die Information, dass es bis zum Testergebnis drei bis f\u00fcnf Tage dauern wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die betroffene Person h\u00e4lt die Isolation nicht lange aus, bzw. f\u00e4llt es ihr generell schwer, die Situation ad\u00e4quat einzusch\u00e4tzen. Bald schon verl\u00e4sst sie ihr Zimmer und setzt sich zu den anderen. Die Betreuer_innen stehen vor der Aufgabe, fortw\u00e4hrend zu versuchen, die Person davon zu \u00fcberzeugen, dass sie sich in Isolation begeben muss. Da nat\u00fcrlich kein Zwang angewendet werden kann und die einzige M\u00f6glichkeit gutes Zureden ist, bleiben diese \u00dcberzeugungsversuche weitestgehend erfolglos. S\u00e4mtliche Personen in der Wohngemeinschaft sind also gef\u00e4hrdet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zumindest gelingt es, die betroffene Person davon abzuhalten, auf die Stra\u00dfe zu gehen. Die WG ist eine offene Einrichtung, es w\u00e4re eine unzul\u00e4ssige freiheitsbeschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahme, die T\u00fcren zu verschlie\u00dfen. Dass die Person die WG nicht verl\u00e4sst, kann daher nicht hundertprozentig garantiert werden. T\u00e4te sie es, h\u00e4tte das zur Konsequenz, den Kreis der gef\u00e4hrdeten Personen sofort immens zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzten Endes kommt das Ergebnis nicht drei bis f\u00fcnf, sondern zehn Tage nach der Testung. Es war reines Gl\u00fcck, dass die Person negativ auf das Virus getestet wurde. Bei einem positiven Testergebnis h\u00e4tte sich vermutlich das ganze Betreuungssystem angesteckt. F\u00fcr diesen worst case gab es von Seiten der Institutionen keinen konkreten Krisenplan, es musste und muss nach wie vor improvisiert werden, vor allem jedoch gehofft, dass bestimmte \u00fcberfordernde Situationen gar nicht erst eintreten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re die Testung innerhalb von Stunden ausgewertet worden, h\u00e4tte die betroffene Person im Falle einer Infektion direkt auf eine Covid-19-Station verlegt werden k\u00f6nnen. Mit einer desorganisierten Testungspraxis und einem undurchsichtigen Ablauf der Auswertungen wurde hingegen in Kauf genommen, mindestens 25 Personen \u00fcber einen Zeitraum von zehn Tagen massiv zu gef\u00e4hrden und einer akuten Stresssituation auszusetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Leerstelle der Verantwortlichkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Das verheerende an diesem Beispiel ist die zur Schau gestellte Vorsatzlosigkeit, mit der staatliche und gesellschaftliche Stellen und Institutionen die Notsituation erzeugen. Es kann ja niemand etwas daf\u00fcr, wenn in einem gesellschaftlichen Notstand wie der Covid-19 Pandemie das Krisenmanagement nicht sofort allen Bereichen gerecht werden und zu Hilfe kommen kann. Das Bezeichnende aber ist, welche Bereiche es sind, die, so scheint es, stets \u201evergessen&#8220; werden. Ebenso wie eine Vielzahl anderer Bereiche bei den Rettungspl\u00e4nen der Regierung schlicht nicht mitber\u00fccksichtigt werden (man denke an den Kultursektor), herrscht gegen\u00fcber den besonders prek\u00e4ren Bereichen des Gesundheitswesens eine sonderbare Amnesie. Etwas zu \u201evergessen\u201d kann man jemandem nat\u00fcrlich weniger gut vorwerfen, als jemanden gezielt zu ignorieren \u2013 aber man sollte. Denn die Nachl\u00e4ssigkeit, mit der der soziale Bereich auch schon vor Corona bedacht wurde, sprich: gek\u00fcrzte Mittel, prek\u00e4re Stellen, Einstampfen von Ansprechpartner_innen, w\u00e4hrend andere, wie die Polizei, zu schlanken Beh\u00f6rden mit milit\u00e4rischer Bewaffnung zurechtgestutzt werden, ist keine Lappalie. Und die Unaufrichtigkeit politischer Stellen sch\u00fctzt uns als Sozialarbeiter_innen genauso wenig wie unsere Klient_innen vor Schaden. Dieser ist nat\u00fcrlich aus politischer Sicht immer begrenzt, wenn er nur jene trifft, die ohnehin wenig M\u00f6glichkeiten haben, sich vor ihm zu sch\u00fctzen und gegen ihn zu wehren. Vielleicht sollte der Pflegebereich auch millionenschwere Lobbies auf die Beine stellen, um Privilegien f\u00fcr sich an anderen Gesellschaftsbereichen vorbei zu erreichen. Vielleicht sollte aber auch eine Frage von gesellschaftlicher Ressourcenverteilung keine von Lobbypower und Vitamin B sein, sondern davon, wo Ressourcen f\u00fcr die Produktions- und die Reproduktionsarbeit gebraucht werden \u2013 und der Pflegesektor ist eines der Kernst\u00fccke des reproduktiven Sektors. Hier ist dem Staat nicht erst seit t\u00fcrkis-gr\u00fcn eine systematische Fahrl\u00e4ssigkeit und Ignoranz vorzuwerfen, die sich nur zu gerne hinter dem Ideologem eines neoliberal-schlanken Staats versteckt, der sich aus der Gesellschaft zur\u00fcckzieht und nur dort, wo diese sich selbst finanzieren kann, eine sich ausweitende Handlungskompetenz hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Chaos und Improvisation: Prek\u00e4res Arbeiten ohne FFP2<\/h3>\n\n\n\n<p>Beispiele wie das obige sind leider keine Einzelf\u00e4lle, sondern verweisen auf Probleme, die sich seit eh und je durch den Pflege- und Sozialbereich ziehen. Doch durch die COVID-19 Krise treten sie klarer zu Tage und haben sich noch versch\u00e4rft: es herrscht extremer Ressourcenmangel.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Einweghandschuhe gewaschen, Mund-Nasenschutz doppelt verwendet und Dienstpl\u00e4ne so umstrukturiert werden mussten, dass im besten Fall nicht alle Mitarbeiter_innen zur gleichen Zeit ausfallen, standen in allen m\u00f6glichen Einrichtungen des sozialen Bereichs bange Fragen im Raum: \u201eWas passiert, wenn wir in unserer Einrichtung einen Coronafall haben?\u201c, \u201eWer betreut dann die betroffene Person und was passiert mit den Anderen aus der Wohngruppe?&#8220; Und freilich musste jede Einrichtung f\u00fcr sich diese Fragen beantworten, f\u00fcr Vernetzung und Austausch blieb keine Zeit \u2013 schlie\u00dflich gab es von Seiten der politisch Verantwortlichen keine klar kommunizierte Strategie. Es nimmt wohl jeder in \u00d6sterreich lebende Mensch an, was selbstverst\u00e4ndlich sein sollte: wer krank ist, bleibt zu Hause und kuriert sich aus. Was aber, wenn ein_e Klient_in an Corona erkrankt, sollen dann die Mitarbeiter_innen mit den Klient_innen gemeinsam in Quarant\u00e4ne? Undenkbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die allt\u00e4gliche Pflege konnte so nicht mehr ad\u00e4quat durchgef\u00fchrt werden. War doch die ersten Wochen noch unklar, wann die n\u00e4chste Lieferung an Desinfektionsmittel in \u00d6sterreich einlangt \u2013 begleitet von dem Wissen, dass der Sozialbereich nicht der Erste sein w\u00fcrde, der mit der lang ersehnten Lieferung versorgt wird. Das Arbeiten im Sozialbereich wird h\u00e4ufig als christliche N\u00e4chstenliebe missverstanden. Dabei wird u. A. nicht beachtet, dass dort professionelle und systemerhaltende Arbeit geleistet wird. Ein damit zusammenh\u00e4ngender, h\u00e4ufig ignorierter Aspekt ist die starke Vergeschlechtlichung des sozialen Bereichs: Die in der Arbeit geforderten Kompetenzen und F\u00e4higkeiten &#8211; F\u00fcrsorge, Pflege, Empathie und Aufopferungsbereitschaft &#8211; entsprechen stark der patriarchalen Konstruktion von \u201eWeiblichkeit&#8220;. Diese soziale Konstruktion von Geschlecht f\u00fchrt zu einer impliziten Vorselektion der Arbeitenden und schl\u00e4gt sich auch in der Statistik nieder: rund 80% der Arbeitenden im sozialen Bereich identifizieren sich in Wien als weiblich <a href=\"#note_1\" id=\"link_1\">[1]<\/a>, womit die Hauptstadt knapp unter dem Landesdurchschnitt liegt. Aber bei schlechter oder gar keiner Bezahlung Mehrarbeit zu leisten war schon immer eine der klassischen Anforderungen des Kapitalismus an Frauen. F\u00fcr stark belastende T\u00e4tigkeiten wird von \u00f6ffentlicher Stelle kaum Kompensation oder Burn-Out-Prophylaxe angeboten. Dazu z\u00e4hlt auch die niedrige Entlohnung, die den Gender Pay Gap von 19,6%, wie er auf individueller Ebene in \u00d6sterreich herrscht <a href=\"#note_2\" id=\"link_2\">[2]<\/a>, auf allgemeingesellschaftlicher Ebene wiederholt: Weiblich konnotierte T\u00e4tigkeiten werden in der Regel deutlich schlechter bezahlt als m\u00e4nnlich konnotierte. Betrachtet wird die Arbeit dann auch eher als eine Art nettes Ehrenamt und nicht als das, was sie ist: ein Beruf, nach langj\u00e4hrigem Studium oder Ausbildung. Das fast schon parodistische \u201eDankesch\u00f6n\u201c im Fernsehen finanziert da hier niemandem eine Schutzmaske oder die Miete f\u00fcr den n\u00e4chsten Monat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Krank und nutzlos: Am Rande der Gesellschaft, mitten in der Pandemie<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Menschen, die in sozialen Betreuungseinrichtungen leben, leiden h\u00e4ufig an chronischen oder permanenten Erkrankungen oder Behinderungen, in vielen F\u00e4llen ist ein (Wieder-)Einstieg ins Arbeitsleben nie oder nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Die Stigmatisierung, die mit einem Herausfallen aus der Gruppe der sogenannten \u201eLeistungstr\u00e4ger_innen\u201d unumg\u00e4nglich verbunden bleibt \u2013 auch wenn wir uns im \u201ezivilisierten\u201c Westen nat\u00fcrlich nicht mehr garstiger Naziparolen oder dem Bild vom \u201enutzlosen Esser\u201d bedienen \u2013 wirkt sich auf vielf\u00e4ltige Weise auf den M\u00f6glichkeitsrahmen dieser Menschen aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommen die strukturellen Ver\u00e4nderungen der letzten Jahrzehnte: Die massiven Einsparungen im Rahmen neoliberaler Austerit\u00e4tspolitiken haben den Gesundheitssektor besonders betroffen, und auch hier vor allem jene Teile, die der Wertsch\u00f6pfung am wenigsten eintr\u00e4glich sind. W\u00e4hrend es also zum Beispiel einem Krankenhaus noch leicht f\u00e4llt, sich im Angesicht der Einsparungen zum wirtschaftlichen Betrieb umzuwandeln, der seinen Erfolg nicht mehr an Heilungsquoten, sondern am Finanzbericht vor dem Aufsichtsrat nachweist, f\u00e4llt eine solche Umstellung aus naheliegenden Gr\u00fcnden im Bereich der Pflege schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dabei \u201eVergessenen&#8220; sind nat\u00fcrlich die Klient_innen. \u00c4ltere und Menschen mit Behinderung betreffend ist das, was wir hier beobachten, schlichtweg Sozialdarwinismus \u2013 nicht nur in \u00d6sterreich. In Frankreich wurden alte Menschen mit einem positiven Testergebnis wieder nach Hause geschickt, w\u00e4hrend in Schweden die laschen Sicherheits- und Schutzvorkehrungen mehrere Altenheime in akute Ansteckungshotspots verwandelten. Und in \u00d6sterreich sind es die Menschen mit Behinderung. Diese scheinbar lokalen F\u00e4lle finden sich \u00fcberall im \u201eWesten\u201c wieder, eingebettet in jeweils spezifische kulturelle oder politische Hintergr\u00fcnde. In ihrem Ablauf, den Vorbedingungen und den schlussendlich Leidtragenden sind sie aber immer \u00e4hnlich bis gleich. Aus kapitalistischer Perspektive ist das nur folgerichtig:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was bringt es denn dem Staat und der Wirtschaft, in Personen zu investieren, die vermutlich nicht allzu bald oder nie wieder in ihrem Leben einer Lohnarbeit nachgehen werden? Warum soll ein Krankenhausbett f\u00fcr eine Person mit Behinderung oder einer psychischen Erkrankung freigehalten werden, wenn es doch Personengruppen gibt, die der Wirtschaft eintr\u00e4glicher sind? Wenn wir uns die Zahlen f\u00fcr Wien mal genauer anschauen, wird schnell klar, dass da etwas nicht stimmt. In Wien gibt es 14.000 Kund_innen beim Fonds Soziales Wien <a href=\"#note_3\" id=\"link_3\">[3]<\/a>, aber es gibt seit Anfang der COVID-19 Krise nur 20 Betten f\u00fcr Menschen mit Behinderung(en), die positiv auf das Virus getestet wurden, und 20 Betten f\u00fcr Verdachtsf\u00e4lle. Nicht zu vergessen ist hier auch, dass Personen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung zur sogenannten \u201eRisikogruppe\u201c geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau hier zeigt sich aber wieder einmal die Unmenschlichkeit kapitalistischer Logik, die bestehen bleibt, egal, wie vermeintlich sozial sich der kapitalistische Staat und seine Gesellschaft auch geb\u00e4rden. \u00c4hnliche Szenarien zeigen sich auch in anderen prek\u00e4ren Lohnarbeiten, die wir in diesem Artikel nicht anschneiden konnten: Die rassistische Arbeitsverteilung im europ\u00e4ischen Raum, die eine Ausbeutung von 24h-Individual- Pflegekr\u00e4ften oder Saisonarbeiter_innen zur Folge hat, ist nicht erst mit COVID-19 aufgetaucht. Die Arbeitsbedingungen haben sich durch die Krise jedoch zunehmend verschlimmert. Was sich \u00fcberall wiederholt, ist Prekarit\u00e4t und eine Stimmlosigkeit, wenn es darum geht, den eigenen Missstand anzuklagen. Selbst wenn Spitzenpolitiker_innen Applaus f\u00fcr all jene, die w\u00e4hrend Corona weitergearbeitet haben, verordneten, fiel auf, dass unter anderem Sozialarbeiter_innen in der Liste h\u00e4ufig fehlten. Was bleibt ist das alte Lied der Vergessenen und Unsichtbaren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Quellenverzeichnis und Fu\u00dfnoten<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"#link_1\" id=\"note_1\">[1]<\/a> Statistik Austria. Pflegedienstleistungsstatistik vom 13.12.2019. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/3erLig4.\">bit.ly\/3erLig4.<\/a> Zuletzt aufgerufen am 19.06.2020.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#link_2\" id=\"note_2\">[2]<\/a> Eurostat. Geschlechtsspezifisches Verdienstgef\u00e4lle vom 24.02.2020. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2zLwJFl\">bit.ly\/2zLwJFl<\/a>. Zuletzt aufgerufen am 19.06.2020.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#link_3\" id=\"note_3\">[3]<\/a> Fond Soziales Wien. Zahlen, Daten, Fakten 2018, S. 5. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/3fyY0tC\">bit.ly\/3fyY0tC<\/a>. Zuletzt aufgerufen am 19.06.2020.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sozialbereich wird zwar nicht erst seit Covid-19 bei der gesellschaftlichen Verteilung von Mitteln und Anerkennung zu wenig bedacht, die vorhandenen Probleme werden durch die Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie nur offensichtlicher. Beginnen wir mit einem Beispiel. 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