{"id":67,"date":"2016-10-19T18:24:00","date_gmt":"2016-10-19T16:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=67"},"modified":"2018-04-05T13:28:30","modified_gmt":"2018-04-05T11:28:30","slug":"fair-exploited","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2016\/fair-exploited\/","title":{"rendered":"Fair exploited"},"content":{"rendered":"<h2>Zur Ideologie des Fair Trade-Konzepts<\/h2>\n<p>Fair Trade [<a href=\"#note_1\" name=\"link_1\">1<\/a>] scheint ein vielsprechendes, pragmatisches Konzept um die Welt ein St\u00fcck \u201agerechter\u2018 zu machen: Konsument*innen k\u00f6nnen mittels der t\u00e4glichen Kaufentscheidung unkompliziert dazu beitragen, Produzent*innen im S\u00fcden ein h\u00f6heres Einkommen zu erm\u00f6glichen und dabei selbst von einem qualitativ hochwertigen Produkt profitieren.<br \/>\nDie Entwicklung des Fair Trade Netzwerks in den letzten 30 Jahren scheint dies zu best\u00e4tigen: Fair Trade Produkte k\u00f6nnen nicht mehr nur in alternativ angehauchten Gesch\u00e4ften gekauft werden, sondern finden sich im Sortiment jeder Supermarktkette; selbst gro\u00dfe Unternehmen vertreiben eigene Fair Trade-Produktlinien. Das \u00f6sterreichische Parlament, wie das EU-Parlament, unterst\u00fctzen Fair Trade, auch in der Weltbank wird fair gehandelter Kaffee getrunken. Ums\u00e4tze dieser fair gehandelten Produkte sind in etablierten M\u00e4rkten (USA, Westeuropa) konstant; in neuen M\u00e4rkten (Osteuropa, Indien) stark steigend. [<a href=\"#note_2\" name=\"link_2\">2<\/a>]<\/p>\n<p>Dieser Professionalisierungs- und Kommerzialisierungstrend hat auch Kritik hervorgerufen: Die Etablierung im Mainstream habe die Ideale des Fairen Handels verw\u00e4ssert. Es brauche mehr Transparenz, Produzent*innen sollen mehr Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten innerhalb des Netzwerks bekommen. Trotz dieser Kritik sind sich Wissenschafter*innen wie Aktivist*innen quer \u00fcber das politische Spektrum grunds\u00e4tzlich einig: Fair Trade Produkte zu kaufen ist immer noch besser, als sie nicht zu kaufen. Wenn Fair Trade die Welt auch nicht viel besser macht, macht sie sie zumindest nicht \u201aschlechter\u2018.<\/p>\n<p>Genau diese These wird im Artikel kritisch hinterfragt. Was sind die impliziten theoretischen Grundlagen von Fair Trade? Was wird am bestehenden globalen Kapitalismus problematisiert? Wie pr\u00e4sentiert sich Fair Trade in der \u00d6ffentlichkeit? Steht dies im Widerspruch zur realen Praxis des Fair Trade Netzwerks?<\/p>\n<h3>\u201eAusbeutung [ist] ein Symptom und nicht die Ursache von Armut und Ungleichheit\u201c [<a href=\"#note_3\" name=\"link_3\">3<\/a>]<\/h3>\n<p>Rohstoff-Produzent*innen im S\u00fcden sind am Weltmarkt marginalisiert und bekommen f\u00fcr ihre Produkte nur geringe Preise. Fair Trade sieht die Gr\u00fcnde daf\u00fcr in fehlendem Zugang zu Informationen; der Abh\u00e4ngigkeit von Zwischenh\u00e4ndler*innen und Kreditgeber*innen mit Monopolstellung; zu geringen Produktionsmengen; niedrigen Weltmarktpreisen durch \u00dcberangebot und staatlichen Interventionen der Industriel\u00e4nder (zb. Z\u00f6lle).<\/p>\n<p>Die Strategie von Fair Trade, um Produzent*innen am Weltmarkt zu st\u00e4rken, umfasst den Zusammenschluss in Kooperativen, die Ausschaltung des Zwischenhandels und die Vorausfinanzierungen durch K\u00e4ufer*innen, sowie Lobby-Arbeit im Norden gegen staatliche Interventionen in die Wirtschaft. Weiters wird Produzent*innen ein Mindestpreis f\u00fcr ihre Produkte garantiert, der sich am durchschnittlichen Lohn des jeweiligen Produktionslandes orientiert \u2013 dies ist allerdings nur ein Sicherheitsmechanismus und sollte, sobald Fair Trade gr\u00f6\u00dfere Marktanteile hat, abgeschafft werden, da es sich eigentlich um eine \u201amarktverzerrende\u2018 Ma\u00dfnahme handelt. Erm\u00f6glicht werden soll all dies durch die bewusste Kaufentscheidung von Konsument*innen im Norden.<\/p>\n<h3>Ein theorieloses Konzept?<\/h3>\n<p>Fair Trade pr\u00e4sentiert sich als pragmatisches Konzept, die theoretischen Hintergr\u00fcnde bleiben unausgesprochen. Es geht davon aus, dass (Frei-)Handel zu einem Wohlstandswachstum f\u00fcr alle Beteiligten f\u00fchrt, womit es in wirtschaftsliberaler Handelstheorie verortet werden kann. Diese Idealvorstellung blendet allerdings aus, dass damit bestehende Machtverh\u00e4ltnisse gefestigt werden \u2013 die ungleiche globale Arbeitsteilung wird festgeschrieben.<br \/>\nManche (\u00e4rmeren) L\u00e4nder sollen Rohstoffe produzieren, die in (reichere) L\u00e4nder mit dem gr\u00f6\u00dferen Teil der Wertsch\u00f6pfung industriell verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Fair Trade propagiert die neoklassische Vorstellung der Wirtschaft als einem Markt, der \u00fcber den Angebots-Nachfrage Mechanismus automatisch zum Gleichgewicht tendiert und zur idealen Verteilung der knappen Ressourcen f\u00fchrt. Dazu m\u00fcssen allerdings die Voraussetzungen eines \u201aperfekten Markts\u2018 erf\u00fcllt sein, dazu z\u00e4hlt zum Beispiel gleicher Zugang zu Informationen oder eine Konkurrenzsituation zwischen den Marktteilnehmer*innen (keine Monopole). F\u00fcr Fair Trade w\u00e4re Handel also dann \u201afair\u2018, wenn die Bedingungen eines \u201aperfekten\u2018 Markts erf\u00fcllt sind.<\/p>\n<p>Das neoklassische Modell der Wirtschaft hat allerdings wenig mit der Realit\u00e4t zu tun hat. Die kapitalistische Wirtschaft tendiert nicht zum Gleichgewicht, sondern ist krisenhaft und erzeugt Ungleichheit. Die Menschen treffen nur formell [<a href=\"#note_4\" name=\"link_4\">4<\/a>] als Gleiche am Markt aufeinander, verf\u00fcgen aber notwendigerweise \u00fcber ungleiche materielle M\u00f6glichkeiten. Die Vorstellung, globale Ungleichheit mittels genau der Strukturen, die Ungleichheit produzieren, zu \u00fcberwinden, ist eine Illusion.<\/p>\n<h3>Mehr Fairness zwischen S\u00fcden und Norden?<\/h3>\n<p>Fair Trade spricht nicht von einer \u00dcberwindung des Kapitalismus, sondern will die Welt etwas \u201afairer\u2018 gestalten. Die Teilnahme am Fair Trade Netzwerk verschafft einer kleinen Anzahl an Produzent*innen im S\u00fcden Mehreinnahmen, sonst w\u00fcrden diese auch nicht daran teilnehmen.<br \/>\nDamit schafft Fair Trade aber neue Ungleichheiten: Die Konkurrenz zwischen zertifizierten Produzent*innen wird erh\u00f6ht \u2013 besonders zum Nachteil von kleineren Kooperativen, die nicht die gew\u00fcnschte Absatzmenge produzieren k\u00f6nnen. Die angeprangerte Abh\u00e4ngigkeit von Zwischenh\u00e4ndler*innen wird ersetzt durch eine neue Abh\u00e4ngigkeit vom zentralisierten Fair Trade Netzwerk.<\/p>\n<p>Auch Firmen im Norden nehmen nicht aus N\u00e4chstenliebe an Fair Trade teil, sondern weil sie damit von Mehreinnahmen und einer Imageverbesserung profitieren. Die Strategie von Fair Trade beruht darauf, Firmen \u00fcber \u00f6ffentlichen Druck zu einem ethischeren Verhalten zu \u201azwingen\u2018.<br \/>\nUm an Fair Trade teilzunehmen, m\u00fcssen Firmen allerdings nur geringf\u00fcgige Mehrausgaben \u2013 den Mindestpreis f\u00fcr Rohstoffe sowie Lizenzgeb\u00fchren an Fair Trade \u2013 in Kauf nehmen. Firmen k\u00f6nnen einen beliebig kleinen Anteil ihres Sortiments auf Fair Trade umstellen, Rechte ihrer eigenen Arbeiter*innen (weiterhin) missachten und Fair Trade Produkte mit h\u00f6heren Aufschl\u00e4gen verkaufen, ohne ein Risiko einzugehen. Die kapitalistische Logik der Profitmaximierung wird nicht angegriffen.<\/p>\n<h3>Individuelle Schuld statt gesellschaftliche Strukturen<\/h3>\n<p>Globale Ungleichheiten erscheinen so als Resultat individuellen Fehlverhaltens einzelner Marktteilnehmer*innen und nicht den kapitalistischen Strukturen inh\u00e4rent. Gem\u00e4\u00df neoliberaler Ideologie ist die Frage nach der Verteilung von Wohlstand nicht mehr Gegenstand einer politischen, \u00f6ffentlichen Debatte, sondern wird ins Private bzw. hin zum Individuum verschoben und somit entpolitisiert.<\/p>\n<h3>Shopping can change the world?<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend Fair Trade innerhalb neoliberaler Ideologie verortet werden kann, ist das Kaufmotiv f\u00fcr fair gehandelte Produkte oft der Widerstand gegen neoliberale Politik. Die Wahrnehmung der Konsument*innen deckt sich also nicht mit der realen Praxis von Fair Trade.<\/p>\n<p>Auf Fair Trade Verpackungen finden sich meist Bilder von gl\u00fccklichen Kleinb\u00e4uer*innen mitsamt einer Erkl\u00e4rung, wie gut es ihnen durch Fair Trade geht. Damit wird eine Personalisierung kapitalistischer Austauschverh\u00e4ltnisse suggeriert, die scheinbar Imperative wie Konkurrenz und Profitmaximierung infrage stellt. Die Kritik verbleibt auf einer symbolischen Ebene, bietet aber trotzdem \u2013 oder gerade deswegen &#8211; ein ansprechendes Motiv zum Kauf.<br \/>\nKonsumverhalten ist nicht Resultat bewusster Entscheidungen, sondern Ausdruck sozialer und praktischer Erfahrungen und abh\u00e4ngig von der eigenen Klassenposition. Zielgruppe f\u00fcr Fair Trade Produkte ist eine privilegierte Schicht im Norden, die ihrer b\u00fcrgerlichen Pflicht zur Wohlt\u00e4tigkeit nachkommen will. Ungleiche globale Konsumm\u00f6glichkeiten werden damit grunds\u00e4tzlich legitimiert, da der Bauer im S\u00fcden ein paar Cent mehr f\u00fcr den Kaffee bekommt.<br \/>\nAuch erfolgt eine Abgrenzung gegen\u00fcber armen Bev\u00f6lkerungsgruppen im Norden. Armut wird als alleiniges Problem der Entwicklungsl\u00e4nder definiert, die zunehmende Prekarisierung weiter Teile der Bev\u00f6lkerung im Norden bleibt ausgeblendet. Wer sich Fair Trade Produkte nicht leisten kann ist schlicht ein*e schlechter, \u201aunethischer\u2018 Konsument*in.<\/p>\n<p>Marketingstrategien im gegenw\u00e4rtigen Kapitalismus vermitteln Konsument*innen scheinbare Handlungsmacht \u2013 real bleibt diese allerdings beschr\u00e4nkt auf die Auswahl fast gleicher Produkte in unterschiedlicher Verpackung. Auch Fair Trade kann dieser Entwicklung zugeordnet werden.<br \/>\nMenschen, die kritisch gegen\u00fcber neoliberalem Kapitalismus eingestellt sind, werden auf ihren Platz als Warenkonsument*in verwiesen. Gesellschaftlich emanzipatorisches Potenzial wird damit absorbiert. \u201e&#8230; reconstruct society on such a basis that poverty will be impossible\u201c [<a href=\"#note_5\" name=\"link_5\">5<\/a>]<\/p>\n<p>Konsum erf\u00fcllt im gegenw\u00e4rtigen Kapitalismus zunehmend eine identit\u00e4tsstiftende Funktion, darin kann auch der relative Erfolg von Fair Trade eingeordnet werden. Konsument*innen k\u00f6nnen scheinbar der Entfremdung kapitalistischer Produktion entgehen und ihre eigene privilegierte Position in der Klassengesellschaft legitimieren.<\/p>\n<p>Es wird suggeriert, dass die Ursachen f\u00fcr globale Ungleichheiten aus falschem, individuellem Konsumverhalten resultieren, obwohl diese kapitalistischen Strukturen entspringen, in die wir alle \u2013 Produzent*innen im S\u00fcden wie Konsument*innen im Norden \u2013 eingebunden sind. Ziel ist also eine Re-Politisierung der Debatte um globale Ungleichheit, die kapitalistische Strukturen grunds\u00e4tzlich hinterfragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Elisabeth Luif<\/p>\n<h3>Fu\u00dfnoten:<\/h3>\n<p><a href=\"#link_1\" name=\"note_1\">1<\/a>: Gegenstand dieses Artikels ist das professionalisierte, kommerzialisierte Fair Trade Netzwerk wie es sich seit den sp\u00e4ten 1980ern etabliert hat und in der \u00d6ffentlichkeit durch das einheitliche Fair Trade Label bekannt ist. Die historische Entwicklung des fairen\/alternativen Handelsbewegung seit 1945 und die politischen Debatten zwischen christlich-karitativen und linken, kapitalismuskritischen Positionen m\u00fcssen hier leider aus Platzgr\u00fcnden weggelassen werden, k\u00f6nnen aber in Luif (2014: 13ff) nachgelesen werden.<\/p>\n<p><a href=\"#link_2\" name=\"note_2\">2<\/a>: vgl. Luif 2014: 31ff\/84f<\/p>\n<p><a href=\"#link_3\" name=\"note_3\">3<\/a>: WFTO\/FLO (2009): Eine Grundsatz Charta f\u00fcr den Fairen Handel. S.8. Online unter: http:\/\/fairtrade-advocacy.org\/images\/FTAO_charters_3rd_version_DE_v1.3.pdf [Zugriff: 30.April 2016]<\/p>\n<p><a href=\"#link_4\" name=\"note_4\">4<\/a>: Allerdings ist auch die formelle Gleichheit meist auf Menschen mit der \u201arichtigen\u2018 Staatsb\u00fcrger*innenschaft beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><a href=\"#link_5\" name=\"note_5\">5<\/a>: \u017di\u017eek, Slavoj (2009): First as Tragedy, Then as Farce. RSA Animate. Online unter: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hpAMbpQ8J7g (Zugriff: 30.4.2016)<\/p>\n<h3>Literatur:<\/h3>\n<ul>\n<li>Luif, Elisabeth (2014): Fair Exploited. Eine kritische Analyse des Fair Trade Konzepts mit Fokus auf die Auswirkungen in Konsument_innenl\u00e4ndern. Diplomarbeit Uni Wien.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Ideologie des Fair Trade-Konzepts Fair Trade [1] scheint ein vielsprechendes, pragmatisches Konzept um die Welt ein St\u00fcck \u201agerechter\u2018 zu machen: Konsument*innen k\u00f6nnen mittels der t\u00e4glichen Kaufentscheidung unkompliziert dazu beitragen, Produzent*innen im S\u00fcden ein h\u00f6heres Einkommen zu erm\u00f6glichen und dabei&hellip; <a href=\"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2016\/fair-exploited\/\" class=\"more-link\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"coauthors":[9],"class_list":["post-67","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":427,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67\/revisions\/427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=67"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}