{"id":73,"date":"2016-10-19T15:15:53","date_gmt":"2016-10-19T13:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fv-gewi.at\/gezeit\/?p=73"},"modified":"2018-07-14T16:31:25","modified_gmt":"2018-07-14T14:31:25","slug":"editorial-naturgewalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewi.bagru.at\/gezeit\/archiv\/2016\/editorial-naturgewalten\/","title":{"rendered":"Editorial: &#8222;Naturgewalten&#8220;"},"content":{"rendered":"<h2>endlich. die neue gezeit.<br \/>\nmal wieder.<\/h2>\n<p>Wir von der GEWI sind jedes Mal wieder erstaunt, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt von der Idee zur fertigen Ausgabe.<br \/>\nDeswegen sind wir umso stolzer, diese jetzt hier verdinglicht vor uns zu haben.<\/p>\n<h1>\u00bbNaturgewalten\u00ab<\/h1>\n<h2>zur Schreckensgeschichte moderner Herrschaftsverh\u00e4ltnisse<\/h2>\n<p>Auch moderne Herrschaftsverh\u00e4ltnisse sind hochgradig widervern\u00fcnftig. Sie umfassen und beg\u00fcnstigen ebenso unfassbares wie unn\u00f6tiges menschliches Leid \u2013 vor allem durch Mangel und Gewalt. Dennoch wird permanent versucht, diesen Verh\u00e4ltnissen einen \u203anat\u00fcrlichen\u2039, allenfalls universalen und \u00fcberhistorischen \u203aSinn\u2039 anzudichten. Dabei geht es vor allem um variierende Komplexe aus Religion und Sexismus sowie Rassismus, Antisemitismus und v\u00f6lkischem Nationalismus. Das Grundmuster derselben ist zumeist autorit\u00e4r und sozialdarwinistisch. Der entsprechenden Gewalt geht dabei immer die imagin\u00e4re Naturalisierung der prospektiven Opfer voraus: Als \u203aUngeziefer\u2039, \u203aParasiten\u2039 und so weiter. \u00bbDie Ideologie ist keine H\u00fclle mehr, sondern das drohende Antlitz der Welt. Nicht nur kraft ihrer Verflechtung mit Propaganda, sondern der eigenen Gestalt nach geht sie in Terror \u00fcber.\u00ab (Adorno 1954: 263) Solche zutiefst menschenfeindliche Gegenaufkl\u00e4rung mythologisiert und naturalisiert \u2013 rechtfertigt \u2013 zugleich moderne Herrschaftsverh\u00e4ltnisse; damit entsprechendes Leid und Gewalt \u2013 und geriert sich dabei bevorzugt selbst als wissenschaftliche Aufkl\u00e4rung (vgl. Adorno \/ Horkheimer 1947, Busch u.a. 2016, Mayer \/ Weidinger 2016: 60-63, St\u00f6gner 2014).<\/p>\n<p>Diese Tendenzen bestehen jedoch in einem komplexen Konflikt mit herrschaftskritischer Aufkl\u00e4rung. Durchaus auch in Personalunion. Ein prominentes Beispiel hierf\u00fcr ist Charles Darwin, mit Herbert Spencer wesentlicher Theoretiker des Sozialdarwinismus. Dessen zentrale Theorie war zugleich aufkl\u00e4rerisch (weil religionskritisch) und gegenaufkl\u00e4rerisch (weil herrschaftsaffirmativ qua Naturalisierung). Im Sozialdarwinismus wird der durch moderne Herrschaftsverh\u00e4ltnisse induzierte Konkurrenzkampf um angeblich \u203anat\u00fcrlich\u2039 knappe Ressourcen und relative Herrschaft auf die Tier- und Pflanzenwelt \u00fcbertragen \u2013 und dann von dort zur\u00fcck\u00fcbertragen auf die Gesellschaft. Damit wird der Hobbes\u2019sche Alptraum eines Kampfes Aller gegen Alle zum \u203anat\u00fcrlichen Gesetz\u2039 der Menschheitsgeschichte verkl\u00e4rt. Diese Setzung wurde auch durch Thomas Malthus inspiriert, der dem bis heute virulenten Mythos der imagin\u00e4ren \u203a\u00dcberbev\u00f6lkerung\u2039 angesichts \u203aknapper Ressourcen\u2039 erste wissenschaftliche Weihen verliehen hat. So auch Gobineau, Hitler, Sarazin, Strache und so fort (vgl. Stapelfeld 2010: 134):<br \/>\n\u00bbEs ist merkw\u00fcrdig, wie Darwin unter Bestien und Pflanzen seine englische Gesellschaft mit ihrer Teilung der Arbeit, Konkurrenz, Aufschlu\u00df neuer M\u00e4rkte, \u203aErfindungen\u2039 und Malthusschem \u203aKampf ums Dasein\u2039 wiedererkennt. Es ist Hobbes\u2019 bellum omnium contra omnes, und es erinnert an Hegel in der \u203aPh\u00e4nomenologie\u2039, wo die b\u00fcrgerliche Gesellschaft als \u203ageistreiches Tierreich\u2039, w\u00e4hrend bei Darwin das Tierreich als b\u00fcrgerliche Gesellschaft figuriert.\u00ab (MEW 30: 249)<\/p>\n<p>Die sozialdarwinistische Vorstellung der \u203aNat\u00fcrlichkeit\u2039 des Kampfes oder gar Krieges Aller gegen Alle wurde schlie\u00dflich in Verbindung mit eugenischen, v\u00f6lkisch-nationalistischen sowie (damit) antisemitischen Vorstellungen im Nationalsozialismus zum bisher \u00e4u\u00dfersten Terror getrieben. Zur totalen Gewalt gegen alle angeblichen \u203aUntermenschen\u2039 und vor allem die dar\u00fcber hinaus \u203a\u00dcberwertigen\u2039 des angeblich weltbeherrschenden und zersetzenden \u203aj\u00fcdischen Prinzips\u2039.<\/p>\n<p>Dies wurde und wird durch moderne Herrschaftsverh\u00e4ltnisse beg\u00fcnstigt, jedoch nicht erzwungen. Diese sind hochgradig verselbstst\u00e4ndigt und zunehmend abstrakt, sind entsprechend schwer zu begreifen und bleiben (damit) gegen\u00fcber den Einzelnen real \u00fcberm\u00e4chtig. Sie erscheinen diesen oft verzerrt bis verkehrt \u2013 als unver\u00e4nderbare \u203aNaturgewalten\u2039, werden ihnen \u2013 uns \u2013 zur \u203azweiten Natur\u2039. \u00bbUniversal sind Ahnung und Angst, Naturbeherrschung webe durch ihren Fortschritt immer mehr mit an dem Unheil, vor dem sie beh\u00fcten wollte, an jener zweiten Natur, zu der die Gesellschaft gewuchert ist.\u00ab (Adorno 1986: 73f) So k\u00f6nnen moderne Herrschaftsverh\u00e4ltnisse zun\u00e4chst als sich selbst mystifizierende und instrumentell-rationale Verselbst\u00e4ndigung der inneren und \u00e4u\u00dferen Naturbeherrschung verstanden werden. Also zeit\/r\u00e4umlich variierender, institutionalisierter und subjektivierter in\/direkter Zwang. Autoritarismus, abgesichert durch Mythologie, Belohnung und Bestrafung. Libidn\u00f6s gebunden, gesichert durch Gewalt und deren Androhung. Dies verfestigt sich durch Real\/angst in mehr oder weniger unbewusste Denk-, F\u00fchl- und Handlungsschemata. Zun\u00e4chst (natur-) religi\u00f6s und zunehmend patriarchal, feudal und schlie\u00dflich \u2013 besonders gewaltt\u00e4tig \u2013 (kolonial) nationalstaatlich und kapitalistisch.<\/p>\n<p>Instrumentell-rationales funktionieren, (politische) Gewalt und Besitz werden dabei tendenziell \u203amaskulinisiert\u2039. Im untergeordneten Gegensatz dazu wird (vermeintliche) Schw\u00e4che und (erotische) Sinnlichkeit naturalisierend \u203afemininisiert\u2039 \u2013 und als solche domestiziert, abgewertet, verfemt. (Unbewusst) beneidet und darum oftmals gehasst. Galanterie und Verachtung. \u203aDie Frau\u2039 soll grunds\u00e4tzlich passiv sein und wird im Extrem durch Gewalt zum Objekt degradiert. Zur ihr immer noch zugeordneten \u203aunproduktiven\u2039, jedoch real lebensnotwendigen Reproduktion kommt vermehrt prek\u00e4re Lohnarbeit hinzu. Der kapitalistische Verwertungszwang, der fetischisierte Wert, gilt dagegen als \u203aproduktiv\u2039 und wird maskulinistisch konnotiert (Adorno u.a. 1973, Adorno \/ Horkheimer 1947, Bennent 1985, Pohl 2004, Scholz 2011).<\/p>\n<p>Mit der extrem gewaltsamen Durchkapitalisierung und Durchstaatlichung der Welt wird Herrschaft dar\u00fcber hinaus zunehmend subjektlos und abstrakt, also f\u00fcr die Einzelnen kaum durchschaubar und (auch dadurch) \u00fcberm\u00e4chtig. Die Welt wird politisch und \u00f6konomisch hierarchisch durchkonkurrenziert. Auf Grundlage des jeweiligen Sondereigentums m\u00fcssen nun alle Kapitaleinheiten mit billigeren Ressourcen und Arbeitskr\u00e4ften mehr verkaufen als die Konkurrenz. Andernfalls gehen sie bankrott, sind vom \u203asozialen Tod\u2039 bedroht. Die durch den konkurrenziellen Verwertungszwang gesetzte (technologische) Steigerung der Produktivkr\u00e4fte macht die Tr\u00e4ger*innen der Ware Arbeitskraft krank bis \u00fcberfl\u00fcssig und l\u00e4sst ihnen kaum mehr Zeit und Energie f\u00fcr Mu\u00dfe und Vern\u00fcnftiges (vgl. Adorno 2003, Elbe u.a. 2012, MEW 23ff, Schatz 2004). Dagegen k\u00f6nnte die \u00dcberwindung moderner Herrschaft objektiv Luxus f\u00fcr alle bedeuten. Leider reagieren die entsprechenden Subjekte oft reaktion\u00e4r bis regressiv auf ihre Misere \u2013 veranstalten konformistische Revolten: suchen, erfinden und verfolgen angebliche Schuldige. Personalisieren globale Krisenprozesse und Stigmatisieren die prospektiven \u2013 \u203afremden\u2039, oft j\u00fcdischen \u2013 Opfer (vgl. Grigat 2016: VIIIff). Sie pflegen so \u00bbdie Verherrlichung einer konkretistisch verkl\u00e4rten, organischen, authentischen, schicksalhaften und harmonischen Gemeinschaft, die gegen eine chaotisch-abstrakte, entfremdete, zersetzende, k\u00fcnstliche, unmoralische, materialistische, widerspr\u00fcchliche und letztlich mit \u201aden Juden\u2018 assoziierte [\u203awestlich-moderne\u2039] Gesellschaftlichkeit in Anschlag gebracht wird.\u00ab (ebd. XII)<\/p>\n<p>So wird mit hierarchisiertem Konkurrenzkampf und infolge (psychischer) Gewalt ein (kollektiver) Narzissmus kultiviert, der zugleich permanent gekr\u00e4nkt wird: Das gro\u00dfteils nur imagin\u00e4r \u203aselbstbestimmte\u2039 bis \u203agro\u00dfartige\u2039 Kollektiv\/subjekt changiert zwischen verleugneter Ohnmacht und Leidenserfahrung sowie dem vermeintlich gegens\u00e4tzlichen Wunsch nach Allmacht sowie \u203aEinheit\u2039 und \u203aReinheit\u2039 (vgl. Heim 1992). Das sucht es nicht selten durch (affektive) Identifizierung mit Herrschaft und extreme Gewalt zu erreichen: mit m\u00e4chtigen und vermeintlich harmonischen Kollektiven und Autorit\u00e4ten (Staat, Nation, Milit\u00e4r, Religion, Partei, Ethnie etc.). (vgl. Busch u.a. 2016, Lohl 2010, Pohl 2010).<\/p>\n<p>Wo Kooperation besteht, dient diese also prim\u00e4r der (vermeintlichen) Abwehr von und dem Kampf gegen Andere \u2013 in einer Gesellschaft der diffusen Angst \u2013 vor unbegriffenen und unberechenbaren Bedrohungen, besonders in den notwendig ausbrechenden Krisenzeiten. Jedoch auch der Realangst vor der allt\u00e4glichen psychischen bis hin zur akzidentell ausagierten, \u00fcberall kultivierten und zum Teil hochtechnologisierten, regressiven bis reaktion\u00e4ren Gewalt. Realangst vor dem Versagen in der Konkurrenz, davor, f\u00fcr die herrschenden Verh\u00e4ltnisse \u00fcberfl\u00fcssig zu werden.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrt oft zu emotionaler Verh\u00e4rtung, zu Indifferenz gegen\u00fcber menschlichem Leid. Zu Verdr\u00e4ngung und Verleugnung von Erfahrung und Geschichte, zu einer regelrechten Panzerung des \u2013 dann strukturell \u203am\u00e4nnlichen\u2039 \u2013 Subjekts. Dieses ist tendenziell sadomasochistisch, konformistisch und autorit\u00e4r. Potentiale individueller Freiheit werden vielfach ausgetrieben und wo noch vorhanden kaum wahrgenommen. Es erh\u00e4lt dennoch nicht selten eine zwanghaft \u203afreundliche\u2039 Erscheinung. Soziale Beziehungen vermag es sich im Extrem nur noch instrumentell sowie in Form psychischer und physischer Gewalt vorzustellen (Adorno u.a. 1973, K\u00f6rner 2008, Pohl 2004, Theweleit 1986).<\/p>\n<p>So entwickelt diese Subjektform schon durch ihre Konstituierung starke Ressentiments. Insbesondere einen irrationalen Hass auf alle, die sich (vermeintlich) g\u00f6nnen, was es selbst nicht zulassen darf und will: Nicht-Arbeit, Atheismus, (abweichende) \u203afeminine\u2039 Sexualit\u00e4t, Hingabe und Sinnlichkeit&#8230; Kurzum: was sich real oder vermeintlich den Zumutungen moderner Herrschaftsverh\u00e4ltnisse widersetzt. \u00bbDie Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ausbildung und Verh\u00e4rtung von Ressentiments sind also im hassenden Subjekt zu suchen, in seinen verdr\u00e4ngten W\u00fcnschen [und \u00c4ngsten], unerf\u00fcllten Sehns\u00fcchten, uneingestandenen Verletzungen und Kr\u00e4nkungen. Verk\u00fcrzt gesagt: Es ist das, was man selbst nicht haben kann und nicht einmal w\u00fcnschen darf, was dem Anderen zugeschrieben und an diesem gehasst wird.\u00ab (Mayer \/ Weidinger 2016: 58, vgl. auch Adorno u.a. 1973, Busch u.a. 2016, Pohl 2010, Radonic 2004, St\u00f6gner 2014).<\/p>\n<p>Mit der vorliegenden Zeitschrift m\u00f6chten auch wir einen Beitrag zur Kritik moderner Herrschaftsverh\u00e4ltnisse leisten, also zur Voraussetzung einer befreiten Gesellschaft, in der man \u00bbohne Angst verschieden sein kann\u00ab (Adorno 2003: 116). Eine freie Assoziation freier Individuen, in der ohne Geld, Tausch- und Arbeitszwang, ohne Sondereigentum an Produktionsmitteln bed\u00fcrfnisorientiert produziert wird. F\u00fcr den objektiv m\u00f6glichen Luxus f\u00fcr alle, ohne Not und M\u00fchsal.<\/p>\n<h3>Literatur:<\/h3>\n<ul>\n<li>Adorno, Theodor W. u.a. (1973): Studien zum autorit\u00e4ren Charakter. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/li>\n<li>Adorno, Theodor W. (1954): Beitrag zur Ideologienlehre. In: ders (Hg.): GS, Soziologische Schriften I. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/li>\n<li>Adorno, Theodor W. (1986): Negative Dialektik. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/li>\n<li>Adorno, Theodor W. (2003): Minima Moralia. Reflexionen aus dem besch\u00e4digten Leben. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/li>\n<li>Adorno, Theodor W. \/ Horkheimer, Max (1947). Dialektik der Aufkl\u00e4rung. Philosophische Fragmente. Amsterdam: Querido.<\/li>\n<li>Bennent, Heidemarie (1985): Galanterie und Verachtung. Eine philosophiegeschichtliche Untersuchung zur Stellung der Frau in Gesellschaft und Kultur. Frankfurt\/New York: Campus.<\/li>\n<li>Busch, Charlotte (Hg. u.a.) (2016): Schiefheilungen. Zeitgen\u00f6ssische Betrachtungen \u00fcber Antisemitismus. Wiesbaden: Springer.<\/li>\n<li>Elbe, Ingo (Hg. u.a.) (2012): Anonyme Herrschaft. Zur Struktur moderner Machtverh\u00e4ltnisse. M\u00fcnster: Westf\u00e4lisches Dampfboot.<\/li>\n<li>Grigat, Stephan (2016): Kritik des Antisemitismus als Gesellschaftskritik. Judenfeindschaft, antikapitalistisches Ressentiment und Israelhass. Ein Vorwort. In: Busch, Charlotte (Hg. u.a.): Schiefheilungen. Zeitgen\u00f6ssische Betrachtungen \u00fcber Antisemitismus. Wiesbaden: Springer, S. VII-XIV<\/li>\n<li>Heim, Robert (1992): Fremdenha\u00df und Reinheit \u2013 die Aktualit\u00e4t einer Illusion. Sozialpsychologische und psychoanalytische \u00dcberlegungen. Psyche, 46, 8-1992, S. 710-729.<\/li>\n<li>Imbusch, Peter (Hg.) (2012): Macht und Herrschaft. Sozialwissenschaftliche Theorien und Konzeptionen. 2. erw. Aufl., Wiesbaden: Springer.<\/li>\n<li>K\u00f6rner, J\u00fcrgen (2008): Der ressentimentgeladene Gewaltt\u00e4ter. Psyche, 62, 9-10-2008, S. 905-928.<\/li>\n<li>Lohl, Jan (2010): Gef\u00fchlserbschaft und Rechtsextremismus. Eine sozialpsychologische Studie zur Generationengeschichte des Nationalsozialismus. Gie\u00dfen: Psychosozial.<\/li>\n<li>MEW 23, Marx, Karl (1867): Das Kapital. Kritik der politischen \u00d6konomie. 1. Band. Berlin: Karl Dietz 2008.<\/li>\n<li>MEW 24, Marx, Karl (1886) Das Kapital. Der Zirkulationsproze\u00df des Kapitals. 2. Band. Karl Dietz 2008.<\/li>\n<li>MEW 25, Marx, Karl (1894): Das Kapital. 3. Band. Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion. Berlin: Karl Dietz 2008.<\/li>\n<li>MEW 30, Marx, Karl \/ Engels, Friedrich (1864): Briefe. Januar 1860 \u2013 September 1864. Berlin: Karl Dietz 1974.<\/li>\n<li>Mayer, Stefanie \/ Weidinger, Bernhard (2016): P\u00e4dagogik gegen Rechts: ein Kampf gegen Windm\u00fchlen? Gesellschaftliche Beschr\u00e4nkungen politischer Bildungs- und Pr\u00e4ventionsarbeit. In: Bechter, Nico (Hg. u.a.): Rechtsextremismus. Band 2: Pr\u00e4vention und politische Bildung. Wien: Mandelbaum, S. 57-75.<\/li>\n<li>Pohl, Rolf (2004): Feindbild Frau. M\u00e4nnliche Sexualit\u00e4t, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen. Hannover: Offizin.<\/li>\n<li>Pohl, Rolf (2010): Der antisemitische Wahn. Aktuelle Ans\u00e4tze zur Psychoanalyse einer sozialen Pathologie. In: Follert, Guido (Hg.): Konstellationen des Antisemitismus. Antisemitismusforschung und sozialp\u00e4dagogische Praxis. Wiesbaden: VS, S. 41-68.<\/li>\n<li>Radonic, Ljiljana (2004): Die friedfertige Antisemitin? Kritische Theorie \u00fcber Geschlechterverh\u00e4ltnis und Antisemitismus. Frankfurt am Main: Peter Lang.<\/li>\n<li>Salzborn, Samuel (2016): Weltanschauung und Leidenschaft. \u00dcberlegungen zu einer integrativen Theorie des Antisemitismus. In: Busch, Charlotte (Hg. u.a.): Schiefheilungen. Zeitgen\u00f6ssische Betrachtungen \u00fcber Antisemitismus. Wiesbaden: Springer, S. 13-217.<\/li>\n<li>Schatz, Holger (2004): Arbeit als Herrschaft. Die Krise des Leistungsprinzips und seine neoliberale Rekonstruktion. M\u00fcnster: Unrast.<\/li>\n<li>Scholz, Roswitha (2011): Das Geschlecht des Kapitalismus: Feministische Theorien und die postmoderne Metamorphose des Kapitals. 2. erw. Aufl., Bad Honef: Horlemann.<\/li>\n<li>Stapelfeldt, Gerhard (2010): Neoliberalismus \u2013 Autoritarismus \u2013 strukturelle Gewalt. Aufs\u00e4tze und Vortr\u00e4ge zur Kritik der \u00f6konomischen Rationalit\u00e4t. Hamburg: Kova\u010d.<\/li>\n<li>St\u00f6gner, Karin (2014): Antisemitismus und Sexismus. Historisch-gesellschaftliche Konstellationen. Baden Baden: Nomos.<\/li>\n<li>Theweleit, Klaus (1986): M\u00e4nnerphantasien. Band 1: Frauen, Fluten, K\u00f6rper, Geschichte. Band 2: M\u00e4nnerk\u00f6rper. Zur Psychoanalyse des wei\u00dfen Terrors. Frankfurt am Main: Stroemfeld \/ Roter Stern.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>endlich. die neue gezeit. mal wieder. Wir von der GEWI sind jedes Mal wieder erstaunt, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt von der Idee zur fertigen Ausgabe. 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